Semantisches Web verspricht bessere Werkzeuge gegen die Informationsüberflutung
ID: 39984
Deutschland strebt Vorreiterrolle beim Internet der Zukunft an
Von Andreas Schultheis, Gunnar Sohn
„Derzeit dominieren Konzerne wie Google, Microsoft oder Yahoo mit eigenen oder zugekauften Diensten und Techniken die Angebote und Geschäftsmodelle im Internet. Hinzu kommt ein Schar von Angeboten, die vor allem durch die Aktivität ihrer Nutzer leben wie der Internettreffpunkt Facebook oder das Onlinelexikon Wikipedia - so genannte Web 2.0-Portale“, berichtet die Financial Times Deutschland http://www.ftd.de. „Im künftigen Internet, dem Web 3.0 sollen so genannte semantische Techniken das weltweite Datennetz revolutionieren. Diese neuen digitalen Werkzeuge sollen nicht wie bislang nur einzelne Wörter in Texten erkennen, sondern vielmehr ganze Inhalte verstehen, interpretieren, mit standardisierten Schlagworten versehen und mit weiteren Informationen verknüpfen. Gleiches soll für digitale Fotos, Videos oder Musikdateien möglich werden. Die neue Wunderwelt soll auch über mobile Geräte wie Handys nutzbar sein“, so die Tageszeitung. Gerade erst hat die Bundesregierung auf dem IT-Gipfel auf die Chancen einer Vorreiterrolle der Bundesrepublik bei der Schaffung wissensbasierter Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsmodelle hingewiesen.
Es geht bei alledem „um die Semantik, also den Sinn und die Bedeutung von Inhalten, die über das World Wide Web transportiert werden. Im Web 2.0 gebe es eine Informations- beziehungsweise Linküberflutung, da beispielsweise Textdokumente letztlich auf eine sinnfreie Kombination aus Buchstaben reduziert werden. Fotos und Videos sind nur Ansammlungen von verschiedenfarbigen Pixeln. Die semantische Wende aber führe zu einem hochpräzisen Antwortverhalten in einem Web, das Sinnzusammenhänge in den Mittelpunkt stellt“, schreibt Focus-Online http://www.focus.de. „Wenn es also gelingt, die Semantik von Texten, Bildern, Gesten und künstlerischen Darbietungen durch standardisierte Begriffe zu formalisieren, sodass die gewonnenen Daten maschinenlesbar sind, dann könnte die Vision der Antwortmaschine Realität werden. Eine Suchmaschine wie Google wäre dann überflüssig. Der Nutzer stellt stattdessen einfach seinem Handy eine Frage und es antwortet, anstatt eine Liste von unzähligen Suchergebnissen anzubieten“, so das Magazin. Viele Informationen würden bereits strukturiert vorliegen, wie Fahrplaninformationen, Telefonnummern, Sportergebnisse, bewertete Restaurants und sonstige Adressen. „Was fehlt, ist eine Art Yahoo des ‚Voicewebs', über das sich jeder personalisiert seine gewünschten Angebote zusammenstellen und über Sprache oder Multimodale Interfaces abfragen kann“, resümiert Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.de in Berlin.
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Datum: 13.12.2007 - 09:30 Uhr
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