sones veröffentlicht GraphDB 2.0
- Noch näher am Nutzer aus Semantic-Web und E-Commerce- Mehrere Abfragesprachen parallel betreiben, leichter implementierbar, modulare Architektur, gesteigerte Performance- Einsatz im Open-Source- und Enterprise-Umfeld
Optimiertes Modulkonzept
Mit dem neuen, optimierten Plug-In-Modul-Konzept lassen sich zukünftig zur GQL alternative Anfragesprachen an die GraphDB anfügen und sogar parallel betreiben. Diese Funktionalität bietet bisher keine andere Graphdatenbank. "Erstmals lassen sich Anwendungsszenarien mit der GraphDB noch feiner differenzieren", sagt Konstantin Böhm, Geschäftsführer bei Ancud IT Beratung, dem Integrationspartner von sones. "Wenn Unternehmen Informationen über ein Produkt austauschen, liegen die Daten in unterschiedlichen Systemen vor. Das macht die Recherche schwierig. Die Lösung von sones integriert die verschiedenen Datenbanken. Im Automobilbau erleichtert sie somit beispielsweise die Rückverfolgung von Bauteilen."
Lösungen für Semantic Web und E-Commerce
Auch Lösungen, die beispielsweise eine Optimierung für Semantic Web oder den E-Commerce benötigen, sind mit der GraphDB noch einfacher und performanter umsetzbar. "Besonders große Mengen an Daten lassen sich mit der GraphDB einfacher in den Zusammenhang setzen", sagt Thomas Müller (Business Developer) von der B-S-S Business Software Solutions GmbH. Die B-S-S verwendet die GraphDB für ihre Text-Analyse-Lösung im Semantic-Web-Bereich. Die GraphDB hilft dabei, Zusammenhänge von verschiedenen Informationen und Datenquellen abzubilden und ad-hoc zu durchsuchen. "Die GraphDB nutzen wir, um natürlicher mit den hochkomplexen Vernetzungen von Informationen umgehen zu können. Nur durch die GraphDB haben wir überhaupt die Möglichkeit diese Daten auszuwerten und dynamisch anzufragen."
Schnittstellen zu PHP, Java, JavaScript, C#
Die GraphDB bietet den Entwicklern zahlreiche Clientimplementierungen für die Plug-In-Schnittstellen, die sich an die jeweilige Lösung entsprechend anpassen lassen. Weitere Schnittstellen werden durch die Integrationen von Talend hinzugefügt. "sones hat mit der neuen GraphDB eine einzigartige und zugleich universell einsetzbare Lösung geschaffen", sagt Christopher Hackett, Sales Director bei Talend. "Entwicklern stehen jetzt noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, die Anwendung auf spezifische Szenarien anzupassen. Wir sehen ein enormes Potenzial darin, in der Partnerschaft zwischen Talend und sones maßgeschneiderte Datenbankprojekte umzusetzen, die SQL- und NoSQL-Lösungen ideal kombinieren."
Die Referenzen zur Schnittstellen-Implementierung stehen im Open-Souce-Bereich auf der Website von sones zur Verfügung: http://www.sones.com/downloadcenter
Daten schneller verknüpfen und abrufen
Auch für die Persistierung - also die sichere Datenspeicherung - bietet die sones GraphDB jetzt ein vollständig überarbeitetes und wesentlich performanteres Modulkonzept. Die Anwendung beschleunigt unter anderem Lesezugriffe und erlaubt es, die Datenbank im Rahmen von Hot-Standby noch ausfallsicherer zu machen. Als neues Keyfeature führt sones außerdem den Property Hypergraph ein: eine Datenstruktur, die über verschiedene Konventionen eine maximale Ausdrucksfähigkeit des Graphenmodells sicherstellt.
Optimiert für Open Source
"Die neue Version trägt den Community Gedanken auf breiteren Schultern", sagt Daniel Kirstenpfad, CTO der sones GmbH. "Die Nutzer können nun alternative Anfragesprachen, eigene Speichermöglichkeiten und Indices hinzufügen. Wir haben uns für eine modulare Architektur entschieden, da sich so die kommenden Versionen der GraphDB besser entwickeln lassen und Performance-Optimierungen künftig wesentlich einfacher sind."
Plattformunabhängigkeit
Die Graphdatenbank ist plattformunabhänig auf Windows, Linux und OSX einsetzbar. Zusätzlich dazu stellt sones die GraphDB in einer ersten Cloud-Version auch auf Windows Azure zur Verfügung. Die Graph Query Language wird zudem als Standard auf Windows Azure etabliert. "sones ist ein sehr erfolgreiches Beispiel, das eine Open-Source-Graphdatenbank auf unserer Plattform entwickelt und zugleich hier als Standard bereitgestellt hat. Open-Source-Anwendungen wie die sones GraphDB werden auf Windows Azure Schule machen", sagt Andreas Urban, Leiter Open Source Strategie bei Microsoft.
Verfügbarkeit
GraphDB 2.0 ist verfügbar als Enterprise und Community Edition - beides jeweils für Windows und Linux.
Kunden der GraphDB 1.0 und 1.1 Enterprise Edition erhalten das Upgrade auf die GraphDB 2.0 kostenfrei von sones. Die GraphDB Community Edition (AGPLv3) kann unter http://www.sones.com/downloadcenter als fertig kompiliertes Paket oder Quelltext herunter geladen werden. Für Kunden der Windows Azure Version ist ebenfalls ein kostenfreies Upgrade vorgesehen.
Zur GraphDB
Die GraphDB von sones speichert und analysiert strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte Daten. Sie verwendet die dafür eigens entwickelte Abfragesprache, die Graph Query Language, GQL. Diese ist an das bekannte SQL angelehnt und wurde für die praktischen Anwendungsfälle auf Basis der Graphentheorie entsprechend erweitert.
Features der GraphDB
-hochperformante Graphendatenbank auf Basis eines Property Hypergraphen
-optimiert für Multiprozessor/Multikern-Systeme
-plattformunabhängig (Linux, Windows, OSX)
-modular aufgebaut
-OpenSource (AGPLv3) und proprietäre Enterprise Lizenz
-Intuitive, leicht erlernbare Anfragesprache GQL (Graph Query Language)
-Leistungsfähige API und Traverser API
-Integrierte REST-Schnittstelle und Administrationstools
-optionale Persistenz Plugins
-Clientbibliotheken für viele populäre Programmiersprachen (Java, C#, Javascript, PHP,...)
-Integrierte Javascript UI
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Über sones
Die sones GmbH, mit Sitz in Leipzig, wurde 2007 in Erfurt gegründet. Sie konnte 2009 die T-Venture, das Venture Capital Unternehmen der Deutschen Telekom, als Investor gewinnen. Die sones GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung von Graph-Datenbanken. Dabei stützt sie sich auf ein eigenes Dateisystem. Die sones GraphDB-Datenbanktechnologie arbeitet ähnlich wie das menschliche Gehirn: Sie verbindet Informationen, indem sie komplexe, semistrukturierte Datenmengen miteinander verknüpft. Damit wird die Skalierbarkeit erleichtert und die Performance bei Speicherung und Analyse von Daten erhöht sich. Die Datenbanktechnologie von sones legt den Grundstein für viele neue Anwendungen etwa in den Bereichen Internet, Dokumentenmanagement und Information Lifecycle Management. 2011 konnte die sones GmbH eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. Am Investment beteiligen sich der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) als Hauptinvestor sowie T-Venture und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Weitere Informationen und Download der Open Source Edition unter www.sones.com.
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Datum: 11.05.2011 - 17:15 Uhr
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