Weitere Insolvenzen von Krankenkassen und steigende Zusatzbeitraege drohen - deshalb jetzt Krankenversicherungen vergleichen und wechseln
City BKK erste insolvente Krankenkasse - Tarifcheck24.de raet zum aktuellen Vergleich der Leistungen gesetzlicher und privater Krankenversicherungen
Weitere Insolvenzen von Krankenkassen und steigende Zusatzbeitraege drohen - deshalb jetzt Krankenv(firmenpresse) - Hamburg / Wentorf, 18. Mai 2011 - In den vergangenen Wochen gab es gleich zwei Hiobsbotschaften für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen: Mit der City BKK musste erstmals eine Kasse nach der Einführung des Gesundheitsfonds vom Bundesversicherungsamt geschlossen werden. Gleichzeitig warnt der Spitzenverband der Krankenkassen vor rapide steigenden Zusatzbeiträgen.
"Wer von der Schließung der City BKK oder von steigenden Zusatzbeiträgen betroffen ist, sollte vor einem Wechsel unbedingt die Leistungen der einzelnen Krankenkassen vergleichen. Clevere Verbraucher entscheiden sich für eine Krankenkasse, die persönlich wichtige Leistungen anbietet und deren Kosten übernimmt", rät Jan Schust, Geschäftsführer von Tarifcheck24.de, eines der führenden unabhängigen Versicherungs- und Finanzportale (www.tarifcheck24.de) mit rund 25 Millionen Besuchern im Jahr.
Tarife vergleichen und bequem wechseln: Angst vor Krankenkassenwechsel ist unnötig
Trotz der Schließung der City BKK besteht nach Angaben von Verbraucherschützern kein Grund zur Beunruhigung, da die Arztrechnungen auch im Falle einer Kasseninsolvenz bezahlt werden. Niemand muss Angst haben, dass er vollkommen unverschuldet vom Arzt abgewiesen wird, nur weil seine Krankenkasse zahlungsunfähig ist. Außerdem haben die Mitglieder einer insolventen Krankenkasse das Recht zur freien Wahl einer neuen Kasse, da bei den gesetzlichen Versicherungen eine generelle gesetzlich geregelte Aufnahmepflicht besteht.
Trotz des einheitlichen Beitragssatzes von 15,5% unterscheiden sich die Konditionen der Krankenversicherungen mitunter erheblich, insbesondere in puncto Zusatzbeiträge. Gut zu wissen: Gesetzlich Krankenversicherte müssen Zusatzbeiträge von bis zu 120 Euro im Jahr nicht akzeptieren. Ganz im Gegenteil - manche gesetzliche Krankenkassen zahlen den Versicherten sogar Prämien von bis zu 60 Euro im Jahr, wie ein aktueller Tarifvergleich für gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) auf http://www.tarifcheck24.com/gesetzliche-krankenversicherung.html zeigt.
Da das Leistungsspektrum im Wesentlichen vom Sozialgesetzbuch festgelegt ist, laufen diese Zusatzbeiträge auf einen finanziellen Mehraufwand bei nahezu einheitlicher Leistung hinaus. Mit Bonus- und Prämienprogrammen, Hausarzt- und Selbstbehaltmodellen, Programmen für chronisch Kranke und zur integrierten Versorgung versuchen die gesetzlichen Krankenkassen, sich im Wettbewerb von der Konkurrenz abzuheben. Hier sollten Verbraucher genau hinsehen und im Internet vergleichen, ob es für sie individuell passende Programme gibt.
Sonderkündigungsrecht bei Einführung und Erhöhung der GKV-Zusatzbeiträge
In den letzten Jahren ist die Möglichkeit eines Kassenwechsels vom Gesetzgeber stetig erleichtert worden, um die Konkurrenz zwischen den Kassen zum Wohl der Versicherten zu verschärfen. Mittlerweile muss ein Versicherter nur noch 18 Monate lang Mitglied in einer gesetzlichen Kasse gewesen sein, um diese zum übernächsten Kalendermonat kündigen zu können. Was vielen Versicherten einer gesetzlichen Krankenversicherung zudem nicht bekannt ist: Die Einführung und sogar die Erhöhungen von Zusatzbeiträgen stellen außerordentliche Kündigungsgründe dar.
"Versicherte sollten im Falle der Erhebung oder Erhöhung eines Zusatzbeitrages die Chance nutzen, um möglichst schnell zu einer Krankenkasse mit besseren Leistungen und günstigeren Konditionen zu wechseln. Kostenbewusste Verbraucher können in diesem Fall also aus der Not eine Tugend machen", sagt Branchenexperte Schust.
Strukturelle Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung - Alternative private Krankenversicherung (PKV)?
Die steigenden Zusatzbeiträge resultieren nach Expertenmeinung vor allem aus dem demografischen Wandel und dem teuren medizinischen Fortschritt. Trotz der Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes auf 15,5% sind gesetzliche Krankenversicherungen mit einer ungünstigen Versichertenstruktur - also besonders vielen einkommensschwachen und alten Mitgliedern - nicht in der Lage, die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen ohne höhere Zusatzbeiträge zu finanzieren.
Nach Angaben des Spitzenverbands der Krankenkassen drohen in den nächsten Jahren sogar zusätzliche Beiträge von bis zu 70 Euro - pro Monat! Die Regierung weist diese Zahlen zwar derzeit noch zurück und verweist dabei auf eigene Prognosen, die zwar deutlich günstiger für die Versicherten ausfallen, aber durchweg ebenfalls von einem Anstieg ausgehen. Verbraucher sollten daher prüfen, ob sie dieser Abwärtsspirale mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) entgehen können.
Als Alternative bietet sich der Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung an, dies gilt insbesondere in jungen Lebensjahren. Parallel zur Lockerung der Wechselmöglichkeiten innerhalb des gesetzlichen Krankenkassensystems hat der Gesetzgeber auch hier mehrere Einschränkungen aufgehoben. Seit dem 1.1.2011 reicht etwa ein Jahreseinkommen von 49.500 Euro, um den gesetzlichen Kassen "zu entfliehen". Diese sogenannte "Versicherungspflichtgrenze" muss nicht mehr wie bisher drei Jahre in Folge überschritten werden; es reicht bereits eine einmalige Überschreitung.
"Trotzdem sollte niemand den Wechsel in das private Krankenkassensystem auf die leichte Schulter nehmen, da die Wahlmöglichkeiten - und damit die Kosten und Leistungen - im privaten Versicherungssystem noch ausgeprägter sind als im gesetzlichen System", rät Versicherungsprofi Jan Schust. Auf http://www.tarifcheck24.com/private-krankenversicherung.html können sich Interessierte vor dem Wechsel kostenlos und unverbindlich zum Thema private Krankenversicherung informieren und viele verschiedene Anbieter privater Krankenversicherungen vergleichen.
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Datum: 18.05.2011 - 17:10 Uhr
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