Visualisierung und Überwachung multimodaler Transportwege – Forschungsprojekt „RAN“ geht neue Wege in der Gestaltung automobiler Logistikprozesse
Im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderten Forschungsprojektes „RAN – RFID-based Automotive Network“, das die durch Reduktion der Fertigungstiefe immer komplexer werdenden Lieferanten-netzwerke wirtschaftlicher steuern soll, arbeiten die EURO-LOG AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH und Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) an einem System zur Überwachung multimodaler Transportketten.
Ein Beitrag der EURO-LOG als Integrationsspezialist ist die Beschaffung von Statusinformationen aus den unterschiedlichsten Datenquellen, wie z.B. Auskunftssystemen von Reedereien oder Luftfahrtgesellschaften.
Werner Schollenberger, IT-Architekt, IBM Deutschland: „In der Praxis kommt man für Transparenz und Steuerung in multimodalen Lieferketten an einer hybriden Informations-beschaffung, die sich aus allen verfügbaren Datenquellen bedient, nicht vorbei. Durch die Nutzung schon vorhandener Datenquellen in Kombination mit der flexiblen Einführung von zukunftsweisenden Techniken wie RFID, können die Ereignisse aus der realen Welt flächendeckend erfasst, gespeichert und analysiert werden.“
Basis des Informationssystems ist der Infobroker, ein verteiltes Repository zur Sammlung und Bereitstellung von eben diesen Ereignissen aus der realen Welt. EURO-LOG betreibt im eigenen hoch performanten und ISO27001 zertifizierten Rechenzentrum eine lokale Instanz der von IBM Deutschland gestellten Repositorys und entwickelt den Discovery Service, eine Art Telefonbuch für die beobachteten Ereignisse.
Zur Darstellung und Auswertung der beobachteten Events entwickelt EURO-LOG in Zusammenarbeit mit Fraunhofer IML ein Assistenzsystem. Dieses ermöglicht einen einheitlichen Blick auf die Transportkette, verbindet die Ist- mit den Soll-Daten, stellt Abweichungen fest und gibt Empfehlungen zur Minimierung der aus Abweichungen entstehenden Aufwände.
Der Einsatz des Systems erfolgt im von der Daimler AG gesteuerten Use Case (Anwendungsszenario) „Lange Prozesskette“ im Projekt RAN. Ausführliche Informationen über das Forschungsprojekt stehen auf der projekteigenen Webseite unter www.autoran.de zur Verfügung.
Fachlicher Ansprechpartner: Horst Neumann, EURO-LOG AG, Tel +49 (0)811-9595120.
Ansprechpartnerin Presse: „RAN – RFID based Automotive Network“ Alexandra Wüster, iwb Technische Universität München, Tel +49 (0)89 289-15539.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Euro-Log AG
Der IT-Dienstleister Euro-Log wurde 1992 als ein Joint Venture der Deutsche Telekom, France Telecom und Digital Equipment gegründet. 1997 wandelte das Unternehmen in eine „people owned company“ und entwickelte sich in dieser Dynamik zu einem der führenden Anbietern von IT- und Prozessintegration. Über 80 Mitarbeiter sorgen heute am Hauptsitz München-Hallbergmoos mit eigenen Rechenzentren, innovativen Applikationen und individuellen Anbindungen für eine durchgängige Effizienz logistischer Prozesse zwischen Lieferanten, Logistikdienstleistern, Handel, Industrie und Kunden.
Auf Basis moderner Datenerfassung, grenzenlosem Datenaustausch und intelligenter Datenverarbeitung realisiert Euro-Log u.a. Lösungen für Supply Chain Management, Business-Integration, Zulauf- und Rampensteuerung, Behältermanagement, Distributionssteuerung, Frachtführerselektion Frachtenclearing, E-Billing, Event- und Informationsmanagement sowie SAP-Integration. Heute nutzen die Euro-Log Integrationslösungen Kunden aus den Branchen: Automotive, Handel, Hightech, Elektronik, Konsumgüter, Chemie u. Pharma, Logistikdienstleistung und -kooperationen, KEP, Maschinenbau und weitere.
EURO-LOG AG
Horst Neumann
Business Development
T: +49 811 9595 -120
F : +49 811 9595 -199
E: horst.neumann(at)eurolog.com
Am Söldnermoos 17
85399 Hallbergmoos – München
www.eurolog.com
Datum: 26.05.2011 - 14:38 Uhr
Sprache: Deutsch
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