Keimzelle für Faserverbund-Entwicklungen

Keimzelle für Faserverbund-Entwicklungen

ID: 415787

Carbon Composites e.V.übergibt Anforderungsprofil des Technologiezentrums Augsburg an die Stadt




(PresseBox) - Im Beisein der Träger des AUGSBURG Innovationsparks übergab der Vorstandsvorsitzende des Carbon Composites e.V. (CCeV), Dr. Reinhard Janta, offiziell die baulichen und betrieblichen Anforderungen des CCeV zum Bau des Technologiezentrums Augsburg (TZA) an den Oberbürgermeister des Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl. Der fachliche Anforderungskatalog ist die Basis für den Architektenwettbewerb zum Bau des TZA.
Das Kompetenznetzwerk des Carbon Composites e.V. besteht aus über 110 Unternehmen, die im Bereich der Faserverbundtechnologie aktiv sind. Daher ist der Verein mit Sitz in Augsburg kompetenter Partner der Stadt für das Technologiezentrum Augsburg (TZA), das auf dem Areal des AUGSBURG Innovationsparks entstehen wird. In der "Keimzelle" für Faserverbund-Entwicklungen sollen Neuheiten aus Faserverbundwerkstoffen in Kooperation von Forschern und Firmen entwickelt werden.
Das Technologiezentrum Augsburg soll im Anschluss an das Gelände der bereits im Bau befindlichen Gebäude für angewandte Forschung der DLR und Fraunhofer-Gesellschaft im südlichen Innovationspark angesiedelt werden. Es wird sich dadurch auszeichnen, dass es mit seiner Gesamtfläche von 17.760 Quadratmetern und einer maßgeschneiderten Ausstattung speziell für die Anforderungen zur Herstellung und Bearbeitung von Faserverbundbauteilen geeignet ist. So ist die Halle mit 6.000 m² teilweise klimatisiert, mit besonderen Abluftfiltern und notwendigen technischen Gasen ausgestattet, um den Mitarbeitern von kleinen, mittelständischen (KMU) und großen Unternehmen ein optimales Entwicklungsumfeld für Faserverbundbauteile zu bieten. Große zentrale Einrichtungen wie Autoklav, Pressen und roboterstützte Bearbeitungsanlagen werden gerade für KMU ungeahnte Möglichkeiten zur Entwicklung neuartiger Produkte bieten.
An die Fertigungshalle des Technologiezentrums Augsburg grenzen 30 Labore und Werkstätten mit insgesamt 2.000 m² an, in denen neben Formen- und Faserverbund-Dienstleistungsunternehmen die entwickelnden Unternehmen genügend Platz finden, um effiziente Produkte zu entwickeln. Um ungestört von den Blicken Anderer ihre Prozesse designen können sollen für die Entwickler auch sogenannte "Closed-Shop"-Bereiche in Halle und Labor eingerichtet werden. Jedes der Labore soll eigene Abluftanlagen mit speziellen Filtermöglichkeiten erhalten und sowohl von außen als über die gemeinsamen Halle zugänglich sein.


Die Bürobereiche verfügen über 5.532 m² Fläche. Sie sind nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet und bieten Platz für 600 Büroarbeitsplätze.
Schwerpunkt beim Bau des Technologiezentrums Augsburg ist Ressourceneffizienz in vielerlei Hinsicht: Neben der Nutzung von Wärme und Abwärme soll auch die Ressource Tageslicht, Wasser und Strom sowie die Verwendung natürlicher Baustoffe beachtet werden. Das Gebäude soll nach modernsten Gesichtspunkten energieoptimiert sein und als Leuchtturmprojekt des AUGSBURG Innovationsparks bereits viele der heute verfügbaren in die Zukunft weisenden Architekturmerkmale aufweisen.
Die wichtigste Komponente zur effizienten Entwicklung ist die Kommunikation zwischen den verschiedenen Entwicklern im Technologiezentrum Augsburg als auch rund um das Gelände in den benachbarten Gebäuden. Dafür sind zahlreiche Besprechungszimmer vorgesehen. Für größere Veranstaltungen sowie zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften stehen größere Säle und eine Multifunktionsfläche von 300 m² bereit.
Die Anziehungskraft des Innovationsparks hängt auch entscheidend von einer attraktiven Ausgestaltung für Fachkräfte ab. Deshalb wird die Stadt Augsburg in Kürze Konzepte vorlegen, in denen neben dem Verkehrs- und Parkraumkonzept auch die Entwicklung der Konzepte für Bewirtung, Restauration und Versorgung sowie Kinderbetreuungsmöglichkeiten der insgesamt ca. 1.000 Mitarbeiter im südlichen Teil des Innovationsparks nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen aufgezeigt werden.
Das vom Freistaat Bayern mit über zehn Millionen Euro geförderte Vorhaben des Technologiezentrums wird in enger Abstimmung vom Projektbüro Innovationspark der Stadt Augsburg mit dem Tochterunternehmen WBG, den beiden Kammern sowie dem CCeV als Kompetenzpartner vorangetrieben.

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist ein Verband von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. CCeV vernetzt Forschung und Wirtschaft im Süden des deutschsprachigen Raums (Süddeutschland, Österreich, Schweiz). Sitz des Vereins ist Augsburg.
CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten von CCeV sind auf die Produktgruppe "Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen" ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist ein Verband von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. CCeV vernetzt Forschung und Wirtschaft im Süden des deutschsprachigen Raums (Süddeutschland, Österreich, Schweiz). Sitz des Vereins ist Augsburg.
CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten von CCeV sind auf die Produktgruppe "Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen" ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.



drucken  als PDF  Forschungsprojekt der LMU zweifach bei der NeuroPsychoEconomics Conference ausgezeichnet Hohenstein Textile Testing Institute erhält weitere CPSCAkkreditierungen
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 30.05.2011 - 11:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 415787
Anzahl Zeichen: 5159

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Augsburg



Kategorie:

Forschung und Entwicklung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 414 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keimzelle für Faserverbund-Entwicklungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Carbon Composites e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Composites United und Messe Hannover kooperieren - neue Leichtbau-Messe geplant ...
Enge Zusammenarbeit haben Composites United e.V. und Messe Hannover beschlossen. Beide sind Schwergewichte in ihrem Bereich, gemeinsam wollen sie eine neue, international ausgerichtete Leichtbau-Messe namens LightCon in Hannover etablieren. Darüber unterzeichneten am 28. August 2019 alle Beteiligte

Schnell und sicher ohne Stau? Studenten testen Raketendrohnen aus Carbon ...
Augsburg/Buttenwiesen. Mit Spannung erwarteten rund 50 Gäste und Beobachter am 14. August 2019 die Probestarts von sechs Modell-Raketendrohnen. Studierende der Uni Augsburg hatten die experimentellen Flugkörper entworfen und gebaut, die schon bald Personen, Fracht oder medizinische Güter schnell

CC BAU verstärkt Vorstand ...
Zur letzten Vorstandssitzung von CC BAU am 8. August 2019 hat sich die Fachabteilung erfolgreich erweitert und Herrn Roy Thyroff in den Vorstand kooptiert. Von 2008 bis 2019 widmete sich der Technische Betriebswirt und Industriemeister Textil als Geschäftsführer dem Aufbau der V. Fraas Solutions i


Weitere Mitteilungen von Carbon Composites e.V.


MILLIONEN PUNKTE FÜR IHRE QUALITÄT ...
Häufig liegen für reale, materielle Objekte keine digitalen Daten vor. Um diese zu erstellen muss das Modell mit einem Scanner erfasst werden. Bei diesem Vorgang werden mehrere Millionen Messpunkte auf einmal erfasst, im Gegensatz zum taktilen Messen bei dem jeder Messpunkt einzeln ermittelt werde

Effizientes Controlling in der industriellen Forschung & Entwicklung ...
"Was man nicht messen kann… … kann man nicht kontrollieren." Tom DeMarco "Im Zeitalter von Technologiesprüngen und kürzer werdenden Produktlebenszyklen müssen Unternehmen mehr denn je Innovationen auf den Markt bringen, wenn sie Ihre Wettbewerbsposition halten wollen. Um

Einladung zum 5. Internationalen Bleep-Kongress in Stuttgart ...
270.000 Menschen sahen den Film "What the Bleep do we (k)now!? | Ich weiß, dass ich nichts weiß!", der im Jahr 2004 in deutscher Sprache erschien. Über eine Million Zuschauer hatte der Film in den USA und gehört damit zu den 25 erfolgreichsten Dokumentarfilmen aller Zeiten. Der Titel d

Kinder optimal fördern ...
Immer mehr Kinder in Deutschland haben Lern- und Entwicklungsstörungen oder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Zum Teil können sie deshalb nicht regelgerecht eingeschult werden. In Frühförderstellen wird diesen Kindern und ihren Eltern geholfen. Einheitliche Qualitätsstandards und Rahmenbedingu


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z