Geschichte der Wäsche-Wasch-Kultur
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Kaum jemand kann sich heute mehr ein Leben ohne Kühlschrank, Elektroherd oder Waschmaschine vorstellen. Doch wird dabei häufig vergessen, dass die Menschen vor 100 Jahren noch sehr gut ohne diese Luxusgüter ausgekommen sind. Wie haben Menschen ihre Wäsche gepflegt, als sie noch keine Hilfsmittel wie Waschmaschinen und Trockner hatten? Über die lange Tradition der Wäschepflege weiß Frau Schmitz von der Bonner Wäscherei De Wäschküsch zu berichten.
Anstelle von Seife kamen Holzasche und Talg, wegen ihrer alkalischen Eigenschaften, als Waschmittel, zum Einsatz. Im alten Rom kannte man auch noch die Variante, die Wäsche in menschlichem Urin zu waschen, da dieser während des Zersetzungsprozesses Ammoniak bildet, der seinerseits wiederum alkalisch ist. Die Wäscher sammelten diesen von den Bürgern und zahlten dafür. Daher sagt man heute auch "Geld stinkt nicht".
An Waschmaschinen war zu dieser Zeit aber auch noch lange nicht zu denken. Die Wäsche wurde in mühsamer Handarbeit gewaschen, geschlagen oder gestampft und dann ausgewrungen. Diese Praxis änderte sich bis zum Siegeszug der Trommelwaschmaschine in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht wesentlich. Die Erfindung der elektrischen Waschmaschine liegt inzwischen 110 Jahre zurück. Für den Hausgebrauch war sie jedoch viel zu teuer. Daher blieben den Menschen trotz dieser wegweisenden Erfindung vorerst nur der Waschkessel, das Waschbrett und die Seife. Schmutzige Wäsche wurde damals noch etwa 24 Stunden in einem Kessel mit heißem Wasser gekocht und danach per Hand weiter bearbeitet. Als gängiges Waschmittel hatten die einfachen Bürger in der Regel Soda. Wer es sich leisten konnte, hatte schon seit 1880 die Möglichkeit, die ersten Waschmittel für die Wäschepflege einzusetzen. Aber auch diese waren, ebenso wie die ersten Vollwaschmittel, die seit den 1950er Jahren in den Läden zu kaufen gibt, zunächst nahezu unerschwinglich.
Die ersten Trommelwaschmaschinen führten noch quasi ein Eigenleben, denn sie hatten zwar den viel gelobten Schleudergang, bewegten sich jedoch während des Waschgangs durch den Raum wegen der starken Vibration. Da den zahlreichen Hausfrauen diese Erfindung zunächst nicht geheuer war, bekamen die Waschmaschinen auch später die Bullaugen in der Tür.
Wer heutzutage keine Waschmaschine im Haushalt hat, muss seine Wäsche trotzdem nicht mit der Hand pflegen. Fachleute wie das Team von De Wäschküsch in Bonn haben sich darauf spezialisiert, Textilien aller Art kompetent und zuverlässig zu pflegen, sodass sie lange wie neu erhalten bleiben. Für Informationen über ihre Leistungen steht das Wäschküsch-Team gern zur Verfügung.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 06.06.2011 - 16:41 Uhr
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