Ministerin Steffens: 87-jährige Frau stirbt an Folgen des EHEC-Erregers - Hygieneregeln weiterhin konsequent beachten
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Ministerin Steffens: 87-jährige Frau stirbt an Folgen des EHEC-Erregers - Hygieneregeln weiterhin konsequent beachten
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Im Zusammenhang mit Erkrankungen von Personen in Nordrhein-Westfalen durch EHEC-Bakterien (enterohämorrhagische Escherichia coli) hat der Kreis Paderborn heute (31. Mai 2011) dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium den Tod einer 87-jährigen Frau mitgeteilt. Bei der Patientin, die an einer Reihe von Vorerkrankungen litt, war nach Angaben des Kreises Paderborn auch eine Erkrankung durch EHEC-Bakterien nachgewiesen worden. Am Sonntag war in Paderborn eine 91 Jahre alte Frau, bei der ebenfalls EHEC-Erreger nachgewiesen worden waren, gestorben. Am Montag starb eine 47 Jahre alte Frau im Kreis Gütersloh.
Die Zahl der von Laboren seit 1. Mai 2011 in Nordrhein-Westfalen gemeldeten EHEC-Fälle beträgt jetzt (31. Mai 2011, 14 Uhr) 128, davon sind 35 Personen schwer erkrankt (HUS = hämolytisch urämisches Syndrom = akutes Nierenversagen). Zum Vergleich der Stand von Montag, 30. Mai 2011: 85 gemeldete EHEC-Fälle, davon 26 Personen schwer erkrankt.
Es gibt 37 weitere Personen, die ernsthaft erkrankt sind ("HUS-Fälle" einschließlich in Abklärung befindlicher Verdachtsfälle), bei denen aber ein Zusammenhang mit EHEC bisher nicht nachgewiesen werden konnte (Stand Montag: 39).
Ministerin Barbara Steffens: "So lange die Quelle des EHEC-Erregers nicht eindeutig identifiziert ist, sollte jeder zum eigenen Schutz die bekannten allgemeinen Hygieneregeln konsequent beachten. Dazu zählt vor allem, die Hände regelmäßig und gut zu waschen." Wichtige weitere Hygieneregeln sind:
- Obst und Gemüse vor rohem Verzehr gründlich waschen
- Fleischprodukte ausreichend garen
- Küchengeräte nach Gebrauch gründlich säubern.
- Milchprodukte nur verzehren, wenn sie pasteurisiert, also wärmebehandelt sind.
Ministerium für Gesundheit,
Emanzipation, Pflege und Alter
des Landes Nordrhein-Westfalen
Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf
Tel. 0211 8618-50
Fax 0211 86185-4444
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Datum: 09.06.2011 - 04:30 Uhr
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