Urlaub mit dem eigenen Auto: Gut versichert bei Unfall im Ausland
- Jeder zweite Deutsche verreist mit eigenem PKW - jährlich 150.000 Unfälle im Ausland- Große Unterschiede bei Deckungssummen in Europa- Schutz durch Auslandsschadenschutzpolice, Schutzbrief und Kaskoversicherung
Keine einheitlichen Deckungssummen im Schadenfall
Kommt es im Ausland zu Panne oder Unfall, kann der richtige Versicherungsschutz vor finanziellem Ärger bewahren. "Wer mit dem eigenen PKW ins Ausland reist, sollte berücksichtigen, dass es von Land zu Land große Unterschiede bei den Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht gibt", erklärt Daniel Dodt vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de). Das Problem: Ereignet sich der Unfall in einem Land, wo die gesetzlichen Deckungssummen für die Regulierung des entstandenen Schadens nicht ausreichen, bleibt der Urlauber als Geschädigter im schlechtesten Falle auf den Differenzkosten sitzen. "Frankreich, Spanien und Dänemark bieten beispielsweise eine deutlich höhere Absicherung als Deutschland. In anderen Ländern hingegen, wie in der Balkanregion und in der Türkei, betragen die Haftungsgrenzen oft nur einen Bruchteil der deutschen Standards", so Dodt.
Sicherheit durch Auslandsschadenschutzpolice, Schutzbrief und Kasko
Mit Blick auf die unterschiedlichen Deckungssummen empfiehlt sich deshalb der Abschluss einer Auslandsschadenschutzpolice. Sie garantiert im Falle eines unverschuldeten Unfalls auch im Ausland die Regulierung des entstandenen Schadens nach deutschem Recht. Häufig ist sie kostenloser Bestandteil der Kfz-Haftpflichtversicherung oder kann für wenige Euro pro Jahr abgeschlossen werden.
Darüber hinaus stellen Schutzbriefe für das Ausland eine sinnvolle Ergänzung dar. Zum Leistungsumfang zählen in der Regel Pannenhilfe und Abschleppen des PKW. Oft werden auch die Kosten für Fahrzeugbergung, Ersatzwagen und Rücktransport des Fahrzeuges übernommen. Schutzbriefleistungen sind bei Automobilclubs wie dem ADAC oder dem ACE sowie bei den Kfz-Versicherern erhältlich - bei letzteren können sie in der Regel für 6 bis 15 Euro pro Jahr abgeschlossen werden.
Da die Haftpflichtversicherung bei einem Unfall lediglich für die Schäden des Unfallgegners aufkommt, ist anzuraten, vor dem Start in die Ferien einen Blick in die eigene Versicherungspolice zu werfen. Nur Teil- oder Vollkaskoversicherungen stellen auch die Regulierung von Schäden am eigenen Fahrzeug sicher. Da die Konditionen bei den verschiedenen Versicherungen je nach Fahrzeug und Fahrerprofil erheblich variieren, ist sowohl mit Blick auf den Kaskoschutz wie auch auf die Zusatzleistungen von Auslandsschadenschutz und Schutzbrief ein gründlicher Vergleich der Angebote ratsam. Hierbei können kostenlose Vergleichsrechner im Internet wie toptarif.de (www.toptarif.de) helfen.
Ab ins Handschuhfach: Grüne Versicherungskarte, Europäischer Unfallbericht und Notfallnummern
Neben Sonnencreme und Badehose gehört bei Auslandsreisen die Grüne Versicherungskarte ins Gepäck. Auch wenn diese innerhalb der EU keine Pflicht mehr ist, empfiehlt es sich, die kostenlos beim Kfz-Versicherer erhältliche Karte mitzunehmen. Sie garantiert einen Haftpflichtschutz mindestens nach den Bestimmungen des Besuchslandes. Außerdem dürfen wichtige Notfallnummern (wie z.B. die Nummer des Zentralrufes der Autoversicherer oder der Pannennotruf des Schutzbriefanbieters) sowie der Europäische Unfallbericht in zweifacher Ausfertigung nicht fehlen - letzterer sorgt bei einem Unfall für eine reibungslosere Kommunikation innerhalb Europas.
Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/autoversicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können Verbraucher schnell und unkompliziert günstige Kfz-Versicherungen vergleichen und auf Wunsch direkt zu einer neuen Versicherung wechseln.
* Pressemitteilung des ADAC vom 25.05.2011: "Wohin geht die Autoreise im Sommer 2011"
** Pressemitteilung der DA Direkt vom 15.06.2011: "Deutsche Urlauber im Ausland: Frauen ängstlicher als Männer"
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Datum: 23.06.2011 - 12:25 Uhr
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