"Produced by Migros" in der Kunsthalle Fridericianum
Piotr Uklanski, Ohne Titel (Tiger, Bursting), 1998. Courtesy of Sammlung migros museum(firmenpresse) - Als ebenso umfangreiche wie komplexe Schau konzipiert, bringt die Ausstellung "Produced by Migros" mit Werken aus der Sammlung des migros museum für gegenwartskunst Zürich künstlerische Positionen zusammen, die einen breiten Diskurs über die Kunst der letzten 20 Jahre ermöglicht. Raumgroße Installationen werden durch eindrucksvolle Skulpturen, Filme, Malerei und Fotografie ergänzt. Im Zentrum stehen dabei sowohl Fragen nach gesellschaftspolitischer Relevanz als auch Aspekte wie Performativität und Raumbezug. Referenzen zur klassischen Moderne, wie etwa die auf Max Bill zurückgehende raumgreifende Sitzlandschaft von Olaf Nicolai, zeugen zusätzlich von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit kunstimmanenten Aspekten wie Form, Farbe und Konzept. Weitere Installationen von Angela Bulloch, Banks Violette und Urs Fischer erweitern das Feld und werden von wichtigen Werken künstlerischer Vorreiter wie Gustav Metzger, Cady Noland und Christopher Wool begleitet. Malerei von Marlene Dumas und Olivier Mosset, Fotografie von Jens Haaning und Daniel Knorr, ein Film von Marijke van Warmerdam und Skulpturen von Valentin Carron vervollkommnen den thematischen Background. Von Christine Borland ist eine Schlüsselarbeit aus ihrem Œuvre zu sehen, von Douglas Gordon eine Teilreplik seiner 1996er Ausstellung im migros museum für gegenwartskunst, von Christoph Büchel, San Keller und Daniel Knorr performative Arbeiten, die sich insbesondere mit dem Sozialen auseinandersetzen, und von Maurizio Cattelan eine Skulptur, die 2000 das migros museum für gegenwartskunst und dessen Konzeption revolutionierte.
Parallel dazu zeigt die Kunsthalle Fridericianum die Ausstellung „Power Has a Fragrance“ von Gardar Eide Einarsson.
Beide Ausstellungen sind vom 25. Juni bis zum 11. September 2011 zu sehen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Kunsthalle Fridericianum präsentiert unter der künstlerischen Leitung von Rein Wolfs prägnante Positionen der Gegenwartskunst im ältesten öffentlichen Museumsbau des europäischen Kontinents. In der documenta-Stadt Kassel setzt die Kunsthalle Fridericianum auf Einzelschauen junger internationaler Künstler/innen mit stark raumgreifendem Charakter. Aktuelle Kunst vor historischem Hintergrund.
Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel
www.fridericianum-kassel.de
Öffnungszeiten: Mi-So 11-18 Uhr
Eintritt: 5 €/ermäßigt 3 €
Mittwochs ist der Eintritt für alle Besucher/innen frei
Jeden Sonntag findet um 15 Uhr eine Turnusführung statt.
Individuelle Führungsangebote auf Anfrage.
Pressekontakt:
Friederike Siebert
press(at)fridericianum-kassel.de
Tel. +49 (0)561 7072786
Datum: 27.06.2011 - 17:03 Uhr
Sprache: Deutsch
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