Frank Meyer publiziert „Liebesreste und andere Lügenmärchen“ in der Weimarer Schiller-Presse

(firmenpresse) - Mit seiner Sammlung von Erzählungen und lyrischen Texten lädt Frank Meyer zu einer literarischen Rundreise ein, die abwechslungsreicher nicht sein könnte. In Anspielung auf allseits bekannte Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm, aber auch auf groteske Alltagssituationen dokumentieren seine Geschichten vor allem Grenzerfahrungen des Menschen. So beschreibt der Autor in der Kurzgeschichte „Suppenloser Kasper“ den verzweifelten Weg eines jungen Mannes, der Dürrekatastrophe in seiner afrikanischen Heimat zu entkommen. Bitterbösesten und schwärzesten Humor bieten die von Frank Meyer neu erzählten Märchen. Welche Rolle spielten die sieben Zwerge wirklich für Schneewittchen? Wer kennt schon die wahren Hintergründe von Dornröschens Tiefschlaf?
Liebe und einige ihrer unangenehmsten Nebenwirkungen, nämlich Besitzdenken, Eifersucht und schließlich tödlicher Hass sind die Ausgangspunkte der Erzählung „Schneeweißchen rosenrot“. Ein aus Tätersicht, aber auch aus der Perspektive von Angehörigen und Anwalt beschriebenes Psychogramm eines Frauenmörders gibt tiefgründige Einblicke in eine kranke Seele und beschreibt, oft atemberaubend schonungslos und grausam, aber nichtsdestoweniger poetisch das Abdriften eines verwöhnten Unternehmersohnes in die tiefsten Abgründe von Besitz- Macht- und Gewaltphantasien.
Liebesreste und andere Lügenmärchen ist eine spannende, vielseitige und sprachlich ausdrucksstarke Sammlung von Texten, die Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen in einer Weise beschreiben, die tief unter die oft nur wahrgenommene Oberfläche geht….
Frank Meyer
Liebesreste
und andere Lügenmärchen
Weimarer Schiller-Presse
135 Seiten, Softcover
9,90 €
ISBN 978-3-9372-0064-5
Die WEIMARER SCHILLER-PRESSE widmet ihre Arbeit dem Andenken eines der bedeutendsten Dichters deutscher Sprache, dessen Debütwerk „Die Räuber“ bei der Erstaufführung für Furore sorgte. Vor diesem Erfolg hatte allerdings ein steiniger Weg vor Schiller gelegen, der von vielen Ablehnungen von Verlagen gezeichnet war – wie auch heute aus Gründen der Wirtschaftlichkeit.
Die WEIMARER SCHILLER-PRESSE wendet sich bewußt gegen diese Haltung und fördert noch uneingeführte Autoren deutscher Sprache, um diesen die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Werk herauszugeben und dieses im Buchmarkt zu etablieren. Der Verlag arbeitet im Andenken der begabten Autoren, die aufgrund fehlender Förderung nicht publizieren können.
Die WEIMARER SCHILLER-PRESSE ist in Deutschlands bedeutendster Literaturstraße, dem Frankfurter Großen Hirschgraben, zu Hause. Goethe-Haus, Theater und Buchhändlervereinigung sind neben der WEIMARER SCHILLER-PRESSE ansässig.
Manuskripte sind an das Lektorat erbeten (www.weimarer-schiller-presse.de).
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Datum: 21.02.2008 - 15:25 Uhr
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