Ein praktischer Leitfaden zur Linux-Desktop-Migration
Software-Migration partizipativ gestalten: Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung
In Zusammenarbeit mit dem Bremer Open-Source-Infrastrukturhersteller Univention hat Yuliya Pysarenko im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Modell zur Linux-Migration auf den Mitarbeiter-PCs unter Einbeziehung der Anwender und Administratoren entwickelt. Im Gegensatz zu Linux-Migrationen im Serverbereich, besteht bei Desktop-Migrationsprojekten eine viel höhere Gefahr des Scheiterns an den Widerständen der Mitarbeiter. Entstanden ist ein praxisorientierter Leitfaden zur erfolgreichen Desktop-Linux-Migration für Unternehmen und Behörden.
Erfolgsgröße Mitarbeiterpartizipation bei der Desktop-Linux-Migration
Pysarenko, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Zentrum für Multimedia in der Lehre an der Universität Bremen, untersuchte in ihrer Masterarbeit den Landkreis Friesland sowie das Unternehmen Möbel Flamme GmbH, die beide bereits 2004 erfolgreich von Microsoft Windows auf den Business-Linux-Desktop Univention Corporate Desktop (UCD) migriert sind. In beiden Fällen zeigte sich, dass Massnahmen, wie kostenloser Softwaredownload zur Nutzung der neuen Desktop-Software an den Privat-PC, individuell angepasste Schulungen, frühzeitige Kommunikation und umfassende Information aller beteiligten Mitarbeiter entscheidend für die erfolgreiche Einführung von Linux-Desktops sind. Wichtig ist nach Pysarenkos Untersuchungen auch, dass besonders interessierte und bereits im Umgang mit den neuen Open-Source-Applikationen versierte Mitarbeiter bei Anwendungsproblemen als direkte Ansprechpartner für die weiteren Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Open Source Software bietet Potenzial für eine wirksame Mitarbeiterbeteiligung
Nach Pysarenkos Untersuchungen wird ein neues Betriebssystem für die Computerarbeitsplätze umso schneller akzeptiert, je stärker die Mitarbeiter an der Migration beteiligt werden. Besonders Open Source Software bietet dabei „spezifische Potenziale für eine wirksame Mitarbeiterbeteiligung. Die Quelloffenheit dieses Softwaretyps ermöglicht es in ganz besonderer Weise, auf die Gestaltungsbeiträge der MitarbeiterInnen konstruktiv einzugehen. Dadurch können Arbeitsabläufe in der Organisation sowie Ergonomie und Usability des eingesetzten Systems verbessert werden“, so Pysarenko in ihrer Masterarbeit „Software-Migration partizipativ gestalten: Ein Modell zur Migration auf Linux im Desktop-Bereich“.
Ausgehend von ihren Untersuchungsergebnissen entwickelte Pysarenko einen Leitfaden für Unternehmen und Behörden, der das Vorgehen bei einer Linux-Migration im Desktop-Bereich beschreibt und im Detail auf die Bedingungen für eine erfolgreiche Integration der Mitarbeiter in den Migrationsprozess eingeht. Dieser Leitfaden steht im Wiki von Univention unter: http://wiki.univention.de/Leitfaden_zur_Migration_auf_Linux_im_Deskop-Bereich zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Weiterführende Informationen
Download des Leitfadens im Univention-Wiki unter: http://wiki.univention.de/Leitfaden_zur_Migration_auf_Linux_im_Deskop-Bereich
Informationen zum Linux-Desktop Univention Corporate Desktop (UCD) auf der Univention-Website: http://www.univention.de/produkte/corporate-desktop/Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Univention ist führender europäischer Anbieter von Open Source-Produkten für wirtschaftlichen Betrieb und effiziente Verwaltung von IT-Infrastruktur. Im Mittelpunkt des Angebots steht die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit integrierter Open Source-Lösung für das Identity- und Infrastruktur-Management, die auch in anspruchsvollen Umgebungen eine effiziente und zentral gesteuerte Verwaltung ermöglicht. Das Kernprodukt UCS wird unter Anderem durch darauf aufbauende Produkte für die plattformübergreifende Verwaltung von Thin Clients, einem Open Source Desktop für professionelle Anwender, sowie eine integrierte Server- und Desktopvirtualisierungslösung ergänzt. Die Produkte passen sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlauben einfache Migrationen. Eine wachsende Zahl von Softwareherstellern, darunter die Groupware-Hersteller Open-Xchange, Zarafa oder die ECM-Hersteller Agorum und O3Spaces, stellen für den Betrieb mit UCS optimierte Pakete zur Verfügung, die sich u.a. in das UCS-Managementsystem integrieren können. UCS ist damit die Open Source Integrationsplattform für IT-Infrastrukturbetrieb und -management
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Datum: 14.07.2011 - 11:20 Uhr
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