Nordrhein-Westfalens Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfer im Dauereinsatz
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Nordrhein-Westfalens Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfer im Dauereinsatz - Innenminister Jäger: Retter und Helfer sind hoch motiviert und gut organisiert
Nordrhein-Westfalens Feuerwehren und Katastrophenschutzhelfer waren an dem langen Wochenende von Christi Himmelfahrt bis Sonntag im Dauereinsatz. Viele der mehr als 100.000 haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleute und Helfer im Katastrophenschutz mussten zu zahlreichen Brand- und Rettungseinsätzen ausrücken. "Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz in NRW haben bei vielen schwierigen Einsätzen gezeigt, dass sie gut organisiert und hoch motiviert sind", lobte Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf die Einsatzkräfte. "Ohne das häufig ehrenamtliche Engagement der Retter und Helfer wäre die hohe Leistungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Gefahrenabwehr nicht zu erreichen."
Von Freitagmorgen bis Sonntag dauerte ein Einsatz, der hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit deutscher und niederländischer Feuerwehren stellte. Ausgehend von den Niederlanden breitete sich ein Feuer im "Amtsvenn" - ein Moor- und Heidegebiet zwischen Ahaus, Gronau und Enschede - nach Deutschland aus. Innenminister Ralf Jäger lobte die gute Zusammenarbeit mit den niederländischen Nachbarn: "Die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ist eingespielt. Die gegenseitige Unterstützung der Feuerwehren und Rettungsdienste auf örtlicher Ebene über die gemeinsame Grenze hinweg gehört zum gelebten Alltag. Wer am schnellsten am Einsatzort ist, hilft. Die Grenze spielt dabei schon heute keine Rolle. Und das hat sich bewährt."
Die Serie großer Einsätze begann bereits am vergangenen Donnerstagmittag mit dem Brand mehrerer Lager- und Produktionshallen einer Behinderteneinrichtung in Zülpich. Etwa 220 Einsatzkräfte aus dem Kreis Euskirchen konnten erst nach 48 Stunden in ihre Feuerwachen zurückkehren. In Rheda-Wiedenbrück sorgte später eine Ammoniakausströmung in einem Schlachthof für einen Großeinsatz. Durch das Gas verletzten sich 19 Beschäftigte die Atemwege und mussten ins Krankenhaus. 400 Menschen mussten auf mögliche Gesundheitsschäden untersucht werden.
Die zum Teil schweren Gewitter am Samstag und Sonntag bescherten landesweit überflutete Keller, umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen und verursachte Erdrutsche. Hinzu kamen noch Großbrände in Bonn, und Euskirchen sowie in Hennef und in Mülheim.
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Datum: 22.07.2011 - 08:08 Uhr
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