Elfenbeinküste: Choleraausbruch in Abidjan
ID: 445313
Elfenbeinküste: Choleraausbruch in Abidjan
Köln, den 7.6.2011. Nach Ausbruch der Cholera in der Hauptstadt der Elfenbeinküste Abidjan hat UNICEF Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung gestartet. UNICEF hat Medikamente zu Behandlung von 1.000 Cholerapatienten sowie Seife, Chlor und Materialien zur Wasserreinigung für 400.000 Menschen bereitgestellt. Im Distrikt Koumassi der Hauptstadt waren zehn Fälle der hoch ansteckenden Krankheit bestätigt worden. UNICEF befürchtet, dass sich die Cholera rasch ausbreiten könnte. In vielen Gebieten des Landes ist nach den Kämpfen der vergangenen Monate die Versorgung mit sauberem Trinkwasser unterbrochen.
"Der Choleraausbruch mitten in der Regenzeit erfordert schnelles Handeln im ganzen Land", sagte Hervé Ludovic de Lys, Leiter von UNICEF Elfenbeinküste. "Der Zugang zu sauberen Trinkwasser muss so schnell wie möglich sichergestellt werden, um Epidemien zu verhindern."
In der Stadt Daloa wurden mit Unterstützung von UNICEF 15 große Wassertanks aufgestellt, um täglich bis zu 100.000 Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. In Bouaflé wurden vier Tanks für 6.000 Personen installiert. Gleichzeitig haben Techniker zusammen mit den Behörden begonnen, das Wassernetzwerk zu reparieren.
In zahlreichen Orten im Westen des Landes halten sich immer noch viele Flüchtlinge auf. Zusammen mit seinen Partnern versorgt UNICEF Tausende Familien mit Trinkwasser. Zusätzlich verteilt UNICEF Tabletten zur Wasserreinigung und Medikamente zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Mit Aufklärungskampagnen wird die Bevölkerung zur Hygiene aufgerufen. Cholera wird vor allem durch verschmutztes Wasser übertragen. Die lebensgefährliche Durchfallerkrankung kann unbehandelt innerhalb weniger Stunden zum Tod führen. Kinder sind besonders gefährdet.
Rückfragen: UNICE Deutschland, Rudi Tarneden, 0221/93650-235 oder - 315. Mail: presse@unicef.de.
Mehr Informationen auf www.unicef.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.07.2011 - 08:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 445313
Anzahl Zeichen: 2241
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 299 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Elfenbeinküste: Choleraausbruch in Abidjan"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Komitee für UNICEF (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
lähmung: Das Ende ist greifbar Zum Weltpoliotag sieht UNICEF Grund zu Optimismus: Noch nie gab es so wenige Fälle von Kinderlähmung (Polio) auf der Welt wie heute, und das Ende von Neuinfektionen ist in greifbarer Nähe. Bisher wurden für 2015 lediglich 51 Fälle offiziell registriert, das is
UNICEF: Kindern in Nepal droht schwerer Winter ...
UNICEF warnt vor erneuter humanitärer Krise: Mehr als 80.000 Haushalte mit hunderttausenden Kindern sind nicht ausreichend für den Winter gewappnet Köln, den 22. Oktober 2015. UNICEF warnt vor einer erneuten humanitären Krise in Nepal. Sechs Monate nach den schweren Erdbeben vom 25. April u
UNICEF: Asylrecht muss Kinderrechte achten ...
Anhörungen im Innenausschuss und im Familienausschuss des Bundestags am 12. Oktober erklärt UNICEF Deutschland: Die geplante Verschärfung des Asylrechts darf die Rechte von Kindern, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt sind, nicht beeinträchtigen. Mit einem dringenden Appell w
Weitere Mitteilungen von Deutsches Komitee für UNICEF
Wie Krebszellen das Immunsystem austricksen ...
07.06.11 Forscher klären Abwehrstrategie von Tumoren auf Tübingen (gb) ? Um Tumoren zu bekämpfen, greift das körpereigene Abwehrsystem auf verschiedene Strategien zurück: Killerzellen etwa erkennen die bösartigen Zellen als andersartig und töten sie ab. Im Gegenzug schützen sich die
Bundesweiter Wettbewerb: Elf Kommunen für vorbildliche Strategien zur Suchtprävention ausgezeichnet ...
Berlin, 7. Juni 2011. Elf Kommunen wurden gestern Abend für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen in besonderen Lebenslagen ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die Drogenbeauftragte der Bundesregierun
Überlebensnische für Krebszellen ...
Berlin - Krebszellen wachsen nicht überall im Körper gleich gut. Häufig schaffen sie sich erst die Bedingungen, damit sie wachsen können. So hat die Forschung vor vielen Jahren entdeckt, dass feste Tumoren Blutgefäße anlocken, um sich zu ernähren, indem sie bestimmte Faktoren ausschütten. Je
Blutgerinnung und Darmkrebsrisiko ...
Heidelberg - Menschen, deren Blut besonders leicht gerinnt, erkranken häufiger an Krebs. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten, dass einige Varianten der Gene für die Gerinnungsfaktoren das Darmkrebsrisiko beeinflussen. So fanden sie für Träger einer bestimmten Genvarian




