Fast 28% der Führungskräfte sind weiblich - Höchststand in 2010
ID: 445398
Fast 28% der Führungskräfte sind weiblich - Höchststand in 2010
Weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleineren Betrieben präsent: In Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten waren 35,0% der Führungspositionen mit einer Frau besetzt, in Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren es dagegen nur 23,4%. Insgesamt waren Frauen im Top-Management seltener anzutreffen als auf der zweiten Führungsebene (24,2% gegenüber 28,8%). Den größten Seltenheitswert haben Frauen in der ersten Führungsebene größerer Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigen: hier liegt ihr Anteil bei 16,9%.
Bei jüngeren Führungskräften liegt der Frauenanteil deutlich höher als bei älteren: Knapp 38% der Führungskräfte im Alter bis 39 Jahre waren weiblich - ab 40 Jahren und älter waren es lediglich rund 22% der Führungskräfte.
In den letzten fünfzehn Jahren besetzten immer mehr Frauen Führungspositionen. Seit dem Jahr 1996 ist der Frauenanteil in Führungspositionen von 21,8% um knapp 6 Prozentpunkte angestiegen. Der Anstieg an weiblichen Führungskräften insgesamt fiel zwar stärker aus als beim Frauenanteil an allen Beschäftigten, blieb aber doch moderat. Den größten Zuwachs im Zeitverlauf gab es in größeren Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten. In kleineren Betrieben konnten weibliche Führungskräfte nur leicht zulegen, hier war das Ausgangsniveau allerdings auch höher.
Die Ergebnisse basieren auf einer Analyse der Berufsangaben im Mikrozensus. Weitere Ergebnisse und Hintergrundinformationen finden sich im Beitrag "Frauen in Führungspositionen" in der Zeitschrift Wirtschaft und Statistik, der im Internetangebot www.destatis.de im Bereich Publikationen abgerufen werden kann.
Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Katharina Puch,
Telefon: (0611) 75-4106,
www.destatis.de/kontakt
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.07.2011 - 08:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 445398
Anzahl Zeichen: 2698
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 399 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Fast 28% der Führungskräfte sind weiblich - Höchststand in 2010"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt - von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 % - Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen - Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fe
Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz ...
Auf die Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt
8 900 Deutsche zogen 2025 in die Vereinigten Staaten ...
Die Vereinigten Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer aus. Als Auswanderungsziel haben die Vereinigten Staaten zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900 Deutsche in
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
4,0% weniger Verbraucherinsolvenzen im 1. Quartal 2011 ...
WIESBADEN -Im ersten Quartal 2011 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 26 156 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 4,0% weniger als im ersten Quartal 2010. Eine Abnahme der Verbraucherinsolvenzen gab es zuletzt im zweiten Quartal 2009, damals lag d
Arbeitszeiten - Auslaufmodell 35-Stunden-Woche ...
EU-Kommissar Laszlo Andor hat die große Differenz zwischen den vertraglichen und tatsächlichen Arbeitszeiten in Deutschland beklagt. Dass ein Vollzeitbeschäftigter im Durchschnitt gut 2,5 Stunden pro Woche länger arbeitet als tarifvertraglich vereinbart, ist aber kein Grund zur Sorge. Die Differ
LANFERMANN: Wilde Spekulationen der Kassen sind unverantwortlich (07.06.2011) ...
BERLIN. Zu den heute vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) verbreiteten Vermutungen über Kostensteigerungen aufgrund des Versorgungsgesetzes erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinz LANFERMANN: Der Spitzenverband der Krankenkassen hat offe
HypoVereinsbank baut im Filialgeschäft erfolgreiches Vermögensmanagementangebot weiter aus ? Neue Variante mit Kapitalschutz ...
Die HypoVereinsbank baut im Filialgeschäft mit Privatkunden ihre mandatsorientierte Anlagelösung "HVB Vermögensdepot Privat" weiter aus. Das seit vier Jahren bewährte und erfolgreiche Angebot wird nun um eine fünfte Variante erweitert, die mit der neuen "HVB Vermögensdepot pri




