Bund und Länder suchen gemeinsam intensiv nach Infektionsquelle
ID: 445522
Bund und Länder suchen gemeinsam intensiv nach Infektionsquelle
Beide sahen in der Zusammenkunft einen wertvollen Erfahrungsaustausch und lobten das hohe Engagement und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in Mecklenburg-Vorpommern der ambulanten und stationären Versorgung sowie der Gesundheitsämter, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter, LAGuS und LALLF.
Auf der Konferenz war neben der Abstimmung der Behörden vor allem die Ursache und Behandlungen der EHEC Erkrankten Thema. "Die medizinische Versorgung ist weiter gesichert. Die großartige Arbeit des medizinischen und pflegerischen Personals wurde ausdrücklich von der Konferenz gelobt." berichtete Gesundheitsministerin Manuela Schwesig. Insbesondere die Solidarität unter den Kliniken über Landesgrenzen hinweg sei sehr positiv. Sie bekräftigte ihre Unterstützung für die Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern. "Es müsse gesichert werden, dass die Krankenhäuser die Kosten für die aufwendigen Untersuchungen und Behandlungen erstattet bekämen. Das hat die Gesundheitsministerkonferenz heute so erklärt."
Schwesig appellierte an die Bevölkerung, weiterhin Blut und Blutplasma zu spenden. Gerade die am HU-Syndrom erkrankten Patienten sind dringend auf Plasmaspenden angewiesen. Die Ministerin wird am Freitag, den 10. Juni beim Tag der offenen Tür des DRK-Blutspendedienstes in Schwerin ebenfalls Blut spenden.
Nach Ansicht von Minister Backhaus verdichten sich im Ergebnis der Konferenz die epidemiologischen Hinweise auf eine Beteiligung der Sprossen aus einem Betrieb in Niedersachsen am EHEC Geschehen.
"Ich hoffe", so Verbraucherschutzminister Backhaus, "dass es Niedersachsen und den Bundesbehörden mit Unterstützung aus M-V gelingt, den Erreger durch Laborbefunde nachzuweisen und somit die Indizienkette zu belegen." Zum weiteren Vorgehen erklärte der Minister: "Jede Neuerkrankung mit Verdacht auf EHEC und HUS in M-V wird weiterhin intensiv nachverfolgt. Die Gesundheitsbehörden befragen die Patienten nach möglichen Infektionsquellen (Lebensmittelverzehr, Gaststättenbesuche, Kontakte zu Erkrankten u. a. mehr). Den daraus gewonnenen Hinweisen gehen die Veterinär - und Lebensmittelüberwachungsämter konsequent nach. Von den in Frage stehenden Lebensmitteln werden Proben entnommen und untersucht. Zudem werden die Vertriebswege abgeklärt. Durch eine konsequente Auswertung der Ergebnisse durch die Bund-Länder-Task-Force sollen so die möglichen Infektionswege erforscht werden."
Beide Minister appellierten an die Bevölkerung, Hygienevorschriften und Verzehrhinweise auch weiterhin konsequent zu beachten.
Kontakt
Ministerium für Soziales und Gesundheit
Mecklenburg-Vorpommern
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Telefon: 0385 588-9003
E-Mail: Ruediger.Ewald@sm.mv-regierung.de
V.i.S.d.P.: Rüdiger Ewald
http://www.sozial-mv.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 445522
Anzahl Zeichen: 3417
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bund und Länder suchen gemeinsam intensiv nach Infektionsquelle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Schwerin - Sozialministerin Manuela Schwesig hat am Dienstag den Landessozialbericht vorgestellt. Schwerpunkt des Berichtes ist die Situation der Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg Vorpommern. "Der Bericht zeigt deutlich, dass sich die Lebenssituation im Land für Menschen mit Behinde
Sozialministerium fördert Stift Bethlehem in Ludwigslust mit 2,4 Millionen Euro ...
Schwerin - Sozial- und Gesundheitsministerin Manuela Schwesig hat am Mittwoch dem Evangelischen Krankenhaus Stift Bethlehem in Ludwigslust einen Fördermittelbescheid in Höhe von 2,4 Millionen Euro übergeben. Dadurch kann das Lutherhaus im Stift Bethlehem saniert werden. "Mit dem sanierten
Ministerin bedauert Votum gegen eine längere Bundesfinanzierung der Pflegestützpunkte ...
Schwerin - Sozialministerin Manuela Schwesig hat die Ablehnung des Bundesrates für eine längere Anschubfinanzierung der Pflegestützpunkte bedauert. "Die Diskussion in den Kommunen über die Einrichtung der Pflegestützpunkte ist in vollem Gange. Wenn die Bundesförderung jetzt ausläuft, w
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Versorgungsgesetz: Licht und Schatten ...
Verfeinerte und flexibilisierte Bedarfsplanung kein Königsweg zur Sicherstellung einer flächendeckenden ärztlichen Versorgung Die Bundesregierung hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen (Versorgungsgesetz) vorgelegt. Hierzu erklärt Wolfram-Arnim C
HIV ohne Tabus entgegentreten ...
Berlin - In New York beginnt heute die wichtige Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Thema HIV/Aids. Für die Deutsche AIDS-Hilfe sind Vorstandsmitglied Carsten Schatz und Geschäftsführerin Silke Klumb mit der deutschen Delegation nach New York gereist. Dazu erklärt Carsten Schatz: &q
Startschuss für größte deutsche Organspende-Kampagne ...
Berlin - Am 9. Juni 2011 startet die bislang größte deutsche Organspende-Kampagne. Sie greift den "Tag der Organspende" der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) auf, der vergangenen Samstag in Frankfurt am Main stattfand. "Jeder von uns kann ein Lebensretter sein. Wir wer
Bahr plant Ärzte-Versorgungsgesetz ...
Berlin - Zu den Planungen des Bundesgesundheitsministers, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2013 einen Honorarzuwachs von fast drei Milliarden Euro zu ermöglichen, erklären Biggi Bender und Dr. Harald Terpe, gesundheitspolitische Sprecherin und Obmann der Bundestagsfraktion Bünd




