Zwischenbilanz der EHEC-Ursachenforschung: 880 Proben bisher entnommen, nur eine Probe war positiv - allerdings nicht mit EHEC Serotyp O 104
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Zwischenbilanz der EHEC-Ursachenforschung: 880 Proben bisher entnommen, nur eine Probe war positiv - allerdings nicht mit EHEC Serotyp O 104
"Wir haben die notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergriffen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher in Nordrhein-Westfalen bestmöglich zu schützen", sagte Minister Remmel. Neben den Akut-Maßnahmen, wie etwa der Verzehrsempfehlung und der inzwischen wieder aufgehobenen Testat-Pflicht für bestimmte Gurken, haben das Ministerium und die nachgeordneten Behörden von Anfang an die Ursachenforschung vorangetrieben. Minister Remmel kündigte an, die Beprobungen weiter fortzusetzen. "Es gibt derzeit noch keine Hinweise, dass Gemüse aus NRW die ursächliche Quelle oder dass Gemüse aus NRW mit EHEC-Keimen belastet ist. Um aber weitgehende Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu gewährleisten, setzen wir unser Maßnahmenpaket fort. Unser Ziel muss es sein, alle möglichen und denkbaren Quellen zu finden und zu schließen", sagte Minister Remmel.
Die Verzehrsempfehlung der vergangenen Wochen bleibt daher weiterhin bestehen. Remmel: "Wir raten weiterhin von dem Verzehr von Rohkost ab." Da es bisher keine gesicherten Erkenntnisse auf die ursächliche EHEC-Quelle gibt, empfiehlt das Ministerium den Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung, den Gaststätten und Imbissen weiterhin, grundsätzlich auf ein Angebot an Rohkost zu verzichten, solange ihr Vorlieferant nicht bestätigen kann, dass die Ware keine EHEC-Belastung aufweist. Diese Empfehlung gilt auch für alle Verbraucherinnen und Verbraucher.
Für Nachfragen im Zusammenhang mit dem Erreger EHEC - wie beispielsweise zu möglichen Vorsorgemaßnahmen, die jeder Einzelne treffen kann, bis hin zu Fragen nach Verzehrsempfehlungen - hat das Verbraucherschutzministerium eine Telefon-Hotline eingerichtet.
Auskunft gibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) bis auf Weiteres täglich an Werktagen von 09.00 bis 17.00 Uhr unter folgenden Rufnummern:
Telefonnummern: 02361/305-3055 und 02361/305-3056
Schriftliche Anfragen können an die E-Mail-Adresse: poststelle@lanuv.nrw.degestellt werden.
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstr. 3
40476 Düsseldorf
Tel. 0211 / 45 66 - 0
Fax 0211 / 45 66 - 388
E-Mail: poststelle(at)mkulnv.nrw.de
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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