Best Innovator Award 2010/2011: Bosch als Automobilzulieferer ausgezeichnet
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Best Innovator Award 2010/2011: Bosch als Automobilzulieferer ausgezeichnet
-Herausragendes Innovationsmanagement gewürdigt
-Bosch-Team präsentierte beispielhaft die Entwicklung des neuen elektrischen Antriebs für eBikes
Stuttgart/Berlin ? Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch ist beim "Best Innovator"-Wettbewerb 2010/2011 für herausragendes Innovationsmanagement in der Kategorie Automobilzulieferer ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie. Staatssekretär Ernst Burgbacher kürte in Berlin die Sieger des nunmehr siebten Wettbewerbs. "Der ?Best Innovator'-Preis ist für unsere Mitarbeiter Anerkennung und Motivation zugleich, unsere Forschung und Entwicklung mit Ideen für den Erfolg von morgen zu befeuern und so die Zukunft des Unternehmens nachhaltig zu sichern", so Dr. Volkmar Denner, in der Bosch Geschäftsführung zuständig für Forschung und Vorausentwicklung.
Prämiert wurden Unternehmen und Führungsteams, die den Prozess zur Entwicklung von Innovationen besonders wirksam und nachhaltig betreiben. Die Jury war insbesondere beeindruckt vom starken Innovationswillen, zu dem sich die Bosch-Geschäftsführung und die Bereichsvorstände klar bekennen und der fest in der Unternehmenskultur verankert ist. Innovationsfähigkeit wurde als Kernkompetenz entwickelt und ein auf Bosch-Ebene aufgebautes Innovationsmanagement-System in allen Geschäftsbereichen umgesetzt.
"Maßgeblich für den Unternehmenserfolg sind ein weltweites Netzwerk kreativer Mitarbeiter sowie ein leistungsfähiger Innovationsprozess, der mit der Entwicklung der Innovationsstrategie startet und unterlegt ist mit perfekten Methoden und Werkzeugen zur Ideengenerierung und -bewertung, mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten. Dadurch können erfolgreiche Abläufe zuverlässig wiederholt und ständig verbessert werden", erklärte Dr. Martin Hieber, der mit seinem Team das heute bestehende System in den 17 Geschäftsbereichen bei Bosch aufgebaut hat. Durch die Festlegung eines speziellen Budgets entsteht Raum für neue Produktideen der Entwickler, die sich mit ihren Projektvorschlägen um diese Mittel bewerben können. Um zu verhindern, dass am Markt vorbei entwickelt wird, gibt es "Tandems" aus Marketing- und Entwicklungsmitarbeitern.
Bereichsvorstand Klaus Meder und die Innovationsmanager Dr. Martin Hieber sowie Dr. Dirk Linzmeier überzeugten die Jury von der Leistungsfähigkeit des Innovationsmanagement-Systems bei Bosch mit ihrem Beispiel aus dem Geschäftsbereich Automotive Electronics. Häufig entstehen neue Ideen, weil bestehendes Technik-Know-how weitergedacht und auf Anwendungsfelder der Zukunft übertragen wird. So führten die Entwickler für den neuen eBike-Antrieb von Bosch ihr Know-how aus Autoelektronik, elektrischem Antrieb, Sensorik und Batterietechnik zusammen. Weltpremiere hatten Elektrofahrräder mit Bosch-Antrieb auf der Fachmesse "Eurobike" im September 2010.
Gute Ideen allein sind nicht genug Rund vier Milliarden Euro gibt Bosch mit seinen 34 000 Forschern und Entwicklern im Jahr für Zukunftsprojekte aus. Zu den herausragenden Ergebnissen zählen die Fahrzeugsicherheitssysteme ABS und ESP® oder in jüngster Zeit das spritsparende Start/Stopp-System, der energieeffiziente Hybridantrieb oder der Elektroschrauber Ixo, der rund zehn Millionen Mal verkauft wurde und mittlerweile Kultstatus erreicht.
Erfindungen und Ideen allein sind nach dem Verständnis von Bosch allerdings noch keine Innovation. Dazu sind immer auch die Umsetzung in die industrielle Praxis und entsprechende Abatzerfolge notwendig. Daher muss jede neuartige Lösung, sei es für Produkte, Funktionen, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsmodelle, immer einen Mehrwert für den Kunden bieten.
Der Wettbewerb "Best Innovator" wird alljährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie von A. T. Kearney und WirtschaftsWoche ausgelobt. Zur Jury gehörten Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche sowie Dr. Kai Engel, Partner der Unternehmensberatung A. T. Kearney.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen feiert 2011 sein 125-jähriges Bestehen. Es wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861?1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.125.bosch.com
Für Rückfragen: Ingo Rapold ingo.rapold@de.bosch.com
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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