Deutschland und Japan können Energiepartner werden
ID: 445828
Deutschland und Japan können Energiepartner werden
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder hat am Montag seinen Besuch in Japan begonnen. Zum Auftakt der Reise trafen Kauder und seine Delegation in Tokio mit führenden Regierungsvertretern zusammen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende:
"Nach der unvorstellbaren Tsunami-Katastrophe war es wichtig, dass Deutschland als Freund Japans noch einmal seine Anteilnahme für die Opfer unterstreicht. Gemeinsam mit meiner Delegation habe ich an diesem Montag auch im Namen der Bundeskanzlerin unseren Respekt für die Leistung der Japaner in den vergangenen Monaten bekundet. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass sich nach dem schrecklichen Reaktorunfall von Fukushima neue Perspektiven für eine Zusammenarbeit im Energiebereich entwickeln.
In Deutschland ist das unvorstellbare Leid der Japaner nach der großen Flutwelle im März in den vergangenen Wochen zu wenig beachtet worden. Wir haben unseren Fokus vielleicht zu sehr auf den schrecklichen Reaktorunfall von Fukushima gelegt. Gleichwohl war dies ein außerordentliches Ereignis, das uns zum Umdenken in der Energiepolitik gezwungen hat. Wir dürfen aber die Tausenden von Toten und die schweren Zerstörungen durch den Tsunami nicht vergessen.
In Japan hat nach meinen Erfahrungen ein erstes Nachdenken in der Energiepolitik eingesetzt. Meine Gesprächspartner haben deutlich gemacht, dass ihr Land zwar an der Kernenergie festhalten will. Zunächst werden jedoch alle Kraftwerke ? wie in Deutschland schon geschehen ? einer strengen Sicherheitsüberprüfung unterzogen.
Weiterhin wird Japan in der Energieversorgung neue Akzente setzen. Zum einem soll dem Energieeinsparen ein höherer Stellenwert eingeräumt werden. Außerdem setzt die japanische Regierung nach eigener Aussage auf mehr erneuerbare Energien.
Japan hat ein Interesse an einer engen Zusammenarbeit im Energiebereich bekundet. Schon in einigen Wochen soll es dazu ein erstes Treffen auf Ministerebene geben. Deutschland und Japan können in der Energiepolitik Partner für die Zukunft werden."
Hintergrund:
Kauder ist nach Außenminister Guido Westerwelle der zweite deutsche Politiker, der Japan nach der Katastrophe vom 11. März besucht. Zu seiner Delegation gehören auch der außenpolitische Sprecher der Fraktion Philipp Mißfelder und der stellvertretende Vorsitzende der deutsch-japanischen Parlamentariergruppe Thomas Silberhorn.
Der Besuch Kauders war schon zu einem früheren Zeitpunkt geplant gewesen, wurde aber verschoben, weil die japanische Regierung voll mit der Bewältigung der Krise ausgelastet war. Am Dienstag reist er in die Stadt Sendai, die stark vom Erdbeben zerstört worden ist.
Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf unserer Homepage.
Kurz-URL: http://cducsu.cc/jItWW3
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 445828
Anzahl Zeichen: 3373
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 211 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutschland und Japan können Energiepartner werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er
Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar
?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion
LINDNER: Rückbau grüner Wahlversprechen beginnt ...
FDP-Sprecher WULF OEHME teilt mit: Berlin. Zum Ende des Stuttgarter Bahnhofs-Baustopps erklärte FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Der erneute Beginn der Stuttgart-21-Arbeiten markiert den rasanten Rückbau unhaltbarer grüner Wahlversprechen. Es ist zu begrüßen, dass nicht noch
Schwerbehinderte im Innenministerium ...
Innenministerium erhöhte 2010 nochmals die Beschäftigungsquote der Schwerbehinderten - Herrmann fordert zur Nachahmung auf - "3.844 schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im gesamten Geschäftsbereich des Bayerischen Innenministeriums beschäftigt. Das sind 163 mehr als noch
Erster Gleichstellungsbericht ist frauenpolitischer Meilenstein ...
Gleichberechtigung von der Ausbildung bis zu Rente Heute wird das Sachverständigengutachten für den ?Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung? im Bundeskabinett zur Kenntnis genommen und die Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dazu beschlossen. Z
Bundesminister Westerwelle und Niebel in Bengasi eingetroffen ...
Im Rahmen einer eintägigen Reise nach Libyen ist Bundesaußenminister Guido Westerwelle gemeinsam mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, heute (13.06.) Mittag in Bengasi eingetroffen. Dort werden beide Minister mit Vertretern des Nationalen Über
Bundesaußenminister Westerwelle erneuert wegen Lage im Grenzgebiet zu Syrien Angebot humanitärer Hilfe an türkische Regierung ...
Erscheinungsdatum 13.06.2011 Außenminister Westerwelle hat heute (13.06.) mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu telefoniert und ihm zum "überzeugenden Wahlsieg" der amtierenden Regierung gratuliert. Außenminister Westerwelle informierte ihn über die Ergebnisse seines




