BRACHT-BENDT: Frauenquote entmündigt Arbeitgeber
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BRACHT-BENDT: Frauenquote entmündigt Arbeitgeber
BERLIN. Zur heute beginnenden Frauenministerkonferenz erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:
Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt freiwillige Zielvorgaben der Wirtschaft, um den viel zu niedrigen Frauenteil in Führungspositionen zu erhöhen. Starre Quoten wie sie Nordrhein-Westfalen einführen will, lehnen die Liberalen ebenso ab wie die Absicht Bayerns, Unternehmen zu konkreten Zielvorgaben gesetzlich zu verpflichten. CSU-Ministerin Haderthauer widerspricht sich, wenn sie einerseits selbst auferlegte Quoten als einzige Lösung bezeichnet und diese gleichzeitig per Gesetz von der Wirtschaft einfordert. Quoten sind ein überzogener Eingriff in die unternehmerische Freiheit und entmündigen die Arbeitgeber, das ist mit den Liberalen nicht zu machen.
Frauen sind auch ohne Quote in leitenden Positionen längst auf dem Vormarsch. Das hat das Statistische Bundesamt gerade festgestellt. Aufgrund des zu erwartenden Fachkräftemangels in den nächsten Jahren wird eine Quote ohnehin überflüssig werden. Die Wirtschaft wird auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen gar nicht verzichten können. Schon heute suchen Unternehmen in vielen Branchen händeringend Frauen.
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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