Aktuelle Forsa-Umfrage von RTL: Berichterstattung über Integration in den Medien
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Aktuelle Forsa-Umfrage von RTL: Berichterstattung über Integration in den Medien
In einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL beurteilten die Bundesbürger die Berichterstattung zum Thema in den Medien im Einzelnen wie folgt:
Zur Darstellung von Menschen ausländischer Herkunft in den Medien:
Mit 48 Prozent beurteilt knapp die Hälfte der Bundesbürger die Darstellung der Menschen mit ausländischer Herkunft in den Medien als klischeehaft (Menschen mit Migrationshintergrund: 49%). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage zum Thema Integration in den Medien im Auftrag von RTL. Danach meinen 35 Prozent aller Befragten und 39 Prozent aller Menschen mit Migrationshintergrund, die Medien vermittelten ein realistisches Bild der in Deutschland lebenden Ausländer, während 22 Prozent die Darstellung als zu negativ kritisieren (Menschen mit Migrationshintergrund: 33%). 17 Prozent empfinden sie als zu positiv.
Zum Umfang der Berichterstattung in den Medien:
40 Prozent der Bundesbürger sind dabei der Meinung, dass in den Medien über das Thema Integration im richtigen Umfang berichtet wird. 33 Prozent und damit ein Drittel aller Befragten (37 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund) finden allerdings, es werde zu wenig über das Thema berichtet. 23 Prozent (Menschen mit Migrationshintergrund: 19%) dagegen meinen, die Medien würden das Thema zu oft aufgreifen.
Zu den gewünschten Inhalten der Berichterstattung:
Befragt nach den Inhalten, wünschen sich 75 Prozent, dass in den Medien häufiger über Beispiele gelungener Integration berichtet wird. 63 Prozent sähen gerne mehr Beiträge über die kulturellen Hintergründe und 56 Prozent über das Alltagsleben von Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland. 54 Prozent fänden es gut, wenn häufiger über Menschen berichtet würde, denen es nicht gelingt, sich hierzulande einzugliedern. 53 Prozent wünschen sich häufiger Berichte über die aktuelle politische Diskussion zum Thema Integration und 47 Prozent über die religiösen Hintergründe der hierzulande lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (Mehrfachnennungen waren möglich).
Zum Umfang der Berichterstattung in den einzelnen Medien:
69 Prozent geben an, sie würden sich besonders von den TV-Sendern mehr Informationen über das Thema Integration wünschen. 50 Prozent würden darüber gerne häufiger in Zeitungen oder Zeitschriften lesen. Jeweils rund ein Drittel (38 bzw. 33 Prozent) wünschen sich mehr Beiträge über das Thema Integration im Radio und in Online-Medien.
Zur Präsenz von Schauspielern/Moderatoren ausländischer Herkunft:
41 Prozent fänden es gut, wenn im Fernsehen mehr Schauspieler oder Moderatoren ausländischer Herkunft auftreten würden. Gewünscht wird dies mit jeweils 51 Prozent vor allem von den unter 30-Jährigen und den Befragten mit Migrationshintergrund. Dabei würden mit 78 Prozent die meisten aller Befragten gerne Moderatoren ausländischer Herkunft bei Nachrichten und Magazinen sehen. 59 Prozent wünschen sich vor allem mehr Schauspieler in Fernsehserien oder ?filmen, 55 Prozent bei Shows und 47 Prozent bei Comedies.
RTL hatte die Umfrage zum Thema Integration in den Medien anlässlich einer Themenwoche durchführen lassen, in der die RTL-Nachrichten- und Magazinsendungen ab heute der Frage nachgehen, wie es um die Integration in Deutschland steht. RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel stellt die Umfrageergebnisse am heutigen Montag in Berlin vor, wo er in Anwesenheit von Prof. Dr. Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, die Preisträger des diesjährigen RTL Com.mit Awards für Integration bekannt gibt. Der Medienpreis würdigt Schülerinnen und Schüler sowie Nachwuchsjournalisten, die sich in Filmbeiträgen mit dem Thema Integration auseinandergesetzt hatten.
In diesem Rahmen präsentiert Peter Kloeppel auch eine für Herbst geplante Spot-Kampagne des Senders zum Thema.
Datenbasis: 1003 Befragte; Erhebungszeitraum: 21. und 22. Juni
Verwendung nur bei Quellennachweis: RTL
Rückfragen: Matthias Bolhöfer, RTL Kommunikation, Tel.:0221/4567 4227
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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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