Minijobs: Fachgespraech bestaetigt massive Benachteiligung von Frauen
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Minijobs: Fachgespraech bestaetigt massive Benachteiligung von Frauen
Anlaesslich eines Workshops zum Thema Minijobs der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme und die stellvertretenden Sprecherinnen Caren Marks und Mechthild Rawert:
Minijobs sind ein Einfallstor fuer Lohn- und Sozialdumping und erhoehen die Gefahr von Altersarmut insbesondere fuer Frauen. Im Vergleich zu herkoemmlichen Vollzeitjobs werden Minijobs schlechter bezahlt und sind schlechter sozial und arbeitsrechtlich abgesichert. Im Krankheitsfall wird der Lohn oft nicht weitergezahlt und der Urlaubsanspruch nicht gewaehrt, obwohl hier dasselbe Arbeitsrecht gilt wie bei Vollzeitstellen.
Das hat ein Fachgespraech mit Sachverstaendigen der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion bestaetigt.
Minijobs benachteiligen massiv vor allem Frauen, denn zwei Drittel aller Minijobs wird von Frauen ausgeuebt. Fuer sie sind Minijobs allerdings oft die einzige Beschaeftigungsmoeglichkeit und werden schnell zur Falle. Denn der Uebergang in den ersten Arbeitsmarkt findet nicht statt.
Es ist daher hoechste Zeit die Problematik anzugehen. Eine woechentliche Stundenbegrenzung, eine staerkere Kontrolle bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und der Einhaltung der gesetzlich geltenden Urlaubsregelung sind unverzichtbar. Wichtig ist zudem ein flaechendeckender gesetzlicher Mindestlohn.
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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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