Energiewende und Atomausstieg nehmen letzte Hürde im Bundesrat
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Energiewende und Atomausstieg nehmen letzte Hürde im Bundesrat
Berlin - Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt in einer ersten Stellungnahme die Zustimmung des Bundesrats zum Atomausstieg bis 2022. Zugleich sei mit der heutigen Entscheidung der Grundstein für eine umfassende Energiewende gelegt worden. "Der WWF freut sich über das eindeutige Votum der Länderkammer. Damit demonstriert die deutsche Politik in entscheidenden Zukunftsfragen parteiübergreifende Umsetzungsbereitschaft. Wir befinden uns jedoch erst am Anfang eines Transformationsprozesses, weg von nuklearen und fossilen hin zu erneuerbaren Energieträgern", sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.
Zugleich erwartet der WWF nach dem Ende der Sommerpause im Herbst 2011 weitere Diskussionen rund um die beschlossene Energiewende. So hätten sich Bundesregierung und Länderkammer leider nicht auf die Finanzierung der Steueranreize zur energetischen Gebäudesanierung einigen können. Der WWF fordert daher Bund und Länder dazu auf im nun einzuberufenden Vermittlungsausschuss zügig eine Einigung zu finden. Auch bei der Kraft-Wärme-Kopplung gilt es noch weitere Nachbesserungen vorzunehmen, so der WWF. Das von der Bundesregierung angestrebte Ausbauziel sei mit den heute gefassten Beschlüssen nicht zu erreichen.
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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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