Duerrekatastrophe in Ostafrika: Deutschland darf die Menschen nicht im Stich lassen
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Duerrekatastrophe in Ostafrika: Deutschland darf die Menschen nicht im Stich lassen
In Ostafrika bahnt sich eine humanitaere Katastrophe dramatischen Ausmasses an. Durch eine der schlimmsten Duerren seit langem sind in der Region etwa zehn Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Besonders fuer Somalia, Aethiopien und Kenia benoetigen Hilfsorganisationen zusaetzliche Mittel, um die Menschen mit dem Noetigsten versorgen zu koennen. Die Lage im unter dem Buergerkrieg leidenden Somalia ist besonders schlimm und die Versorgung der zahlreichen somalischen Fluechtlinge im ueberfuellten Fluechtlingscamp Dadaab im Norden Kenias mit ueber
380 000 Bewohner ist kaum zu bewaeltigen.
Nach juengsten Verlautbarungen der Vereinten Nationen werden dringend circa 1,1 Milliarden Euro Spendengelder fuer Ostafrika benoetigt. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung erscheint die Zusage der Bundesregierung, zusaetzlich eine Millionen Euro an Soforthilfe bereitstellen zu wollen nicht angemessen.
Deutschland faellt damit weit hinter Zusagen anderer europaeischer Laender zurueck. Fuer das Jahr 2011 hat die Bundesregierung bisher lediglich 500.000 Euro fuer Ostafrika an das World Food Programme ueberwiesen.
Die Bundesregierung scheint den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Die Duerre am Horn von Afrika ist ebenso verheerend wie die vergangenen Katastrophen in Pakistan und Haiti.
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Datum: 22.07.2011 - 13:30 Uhr
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