Minister besucht Havariekommando, Gemeinsames Lagezentrum und Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
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Minister besucht Havariekommando, Gemeinsames Lagezentrum und Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS) in Bremen besucht. Diese ist eine der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt und wird ausschließlich über Spenden finanziert.
"Allein im vergangenen Jahr haben die Seenotretter 110 Menschen vor dem Ertrinken gerettet", so Ramsauer. "Das tun die Einsatzkräfte oft unter Einsatz des eigenen Lebens. Ich danke allen amtlichen Seenotrettern, Ehrenamtlichen und auch den Spendern, die das erst möglich machen, im Namen der gesamten Bundesregierung für ihre lebenswichtige Arbeit."
Die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" arbeitet bei schweren Unglücken auf See oft mit dem Havariekommando zusammen. Bei seinem anschließenden Besuch in Cuxhaven informierte sich Ramsauer gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann über die Arbeit des Havariekommandos und des Gemeinsamen Lagezentrum See.
Das Havariekommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Länder zum Aufbau und zur Durchführung eines gemeinsamen Unfallmanagements. Es bündelt die Verantwortung für Maßnahmen zur Bewältigung schwerer Unglücke auf See.
"Beim Brand der "Lisco Gloria" hat sich erwiesen, wie effektiv und erfolgreich unsere Experten hier arbeiten", so Ramsauer im Havariekommando.
Gemeinsam mit der Marine, der Wasserschutz- und Bundespolizei, dem Zoll, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bildet das Havariekommando den operativen Kern des Netzwerkes "Maritimes Sicherheitszentrum".
"Die Vernetzung und Zusammenarbeit der Spezialisten des Bundes und der Länder im Havariekommando und im Gemeinsamen Lagezentrum funktioniert sehr gut", sagte Ramsauer. "Deutschland ist in der maritimen Notfallvorsorge hervorragend aufgestellt. Unser Netzwerk ist mittlerweile Blaupause für andere Küstenwachen in ganz Europa."
Den Besuch in Cuxhaven schloss der Bundesverkehrsminister mit einer Besichtigung des Mehrzweckschiffes "Neuwerk" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven ab. Bei Unglücken auf See kann das Schiff unter anderem als Notschlepper, Ölbekämpfungsschiff oder sichere Plattform für Einsatzkräfte eingesetzt werden.
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Datum: 28.07.2011 - 17:45 Uhr
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