Bagatellisieren der HRE-Verluste muss ein Ende haben
ID: 455485
Bagatellisieren der HRE-Verluste muss ein Ende haben
"Es ist absurd, dass eine Bankenabgabe für noch gar nicht eingetretene Schadensfälle erhoben wird und die absehbaren realen Verluste am Staat hängenbleiben sollen. Immerhin hatte auch Herr Ackermann beim Beinahe-Zusammenbruch der damals privaten Großbank HRE im Jahr 2008 ein Einsehen, dass der Privatbankensektor selbst in der Pflicht steht, wenn eine Privatbank durch den Staat gerettet wird. Aus dieser Pflicht wurde er später von Kanzlerin und Finanzminister entlassen, und das ist nicht zu akzeptieren.
Auch ist die enorme Abweichung zwischen den bisher erwarteten Verlusten von 3,87 Milliarden und den nun bekanntgewordenen 50 Milliarden Euro mit einer üblichen Spannbreite von unterschiedlichen Bewertungen durch Experten beim besten Willen nicht mehr zu erklären. Hier lassen sich offenbar weiterhin Wirtschaftsprüfer vor den Karren jener spannen, die jeweils ein Interesse daran haben ihr Versagen zu verniedlichen. Auf mittlere Sicht kommen wir nicht umhin diesen Berufsstand ernsthaft in die Pflicht zu nehmen."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 03.08.2011 - 13:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 455485
Anzahl Zeichen: 2168
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 290 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bagatellisieren der HRE-Verluste muss ein Ende haben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Bundesregierung auf Eskalationskurs im Kosovo ...
"Die Bundesregierung steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Kosovo-Politik. Ihre einseitige Unterstützung der Sezessionsbestrebungen führt in gerader Linie zur aktuellen Eskalation an der administrativen Grenze nach Serbien", kritisiert Sevim Dagdelen, Sprecherin für internationale Beziehun
Versorgungsgesetz krankt an allen Ecken und Kanten ...
"Wirkungslos, falsch, unzureichend, ungerecht - dieses Versorgungsgesetz krankt an allen Ecken und Kanten und hat seinen Namen nicht verdient. Es ist höchstens ein Ärztebeglückungspaket auf Kosten der Versicherten", beurteilt Martina Bunge den Kabinettsentwurf der Bundesregierung zum Ve
Aerzte-Versorgungsgesetz bringt nur Kosten fuer Versicherte ...
Zur Verabschiedung des Kabinettsentwurfs des GKV-Versorgungsgesetzes aeussert sich die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Marlies Volkmer: Durch dieses Gesetz wird sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland nicht verbessern. Das Einzige, mit dem fest z
Remmel: "Die Menschen in NRW profitieren von der Energiewende ? Investitionen in Windenergie zahlen sich aus ...
Klimaschutzminister Johannes Remmel besucht auf seiner Klimaschutztour den Bürgerwindpark Wewelsburg im Kreis Paderborn NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel setzt sich für eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger beim Ausbau der geplanten Windenergie im Lande ein. "Die Me
Steuerfahndung und Betriebsprüfung in NRW überdurchschnittlich erfolgreich ...
Düsseldorf, den 03.08.11 2010 haben die nordrhein-westfälischen Außenprüfer dem Land erneut im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohe Einnahmen für die Landeskasse beschert: Insgesamt wurden fast 5 Milliarden Euro zusätzliche Steuern festgesetzt. Bei 44.644 abgeschlossenen Fällen




