Forschung für mehr Sicherheit im Luftverkehr
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Forschung für mehr Sicherheit im Luftverkehr
Forschung für mehr Sicherheit im Luftverkehr
BMBF fördert praxistaugliche Lösungen und Projekte / Schavan und Friedrich: "Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Bedrohungen" Jedes Jahr sind im Luftverkehr fünf Prozent mehr Passagiere und Fracht zu bewältigen. Eine Entwicklung, die gleichsam eine Herausforderung für den Schutz des Luftverkehrs ist. "Für Deutschland als Exportnation und wichtigem Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr ist es zentral, dass diese hochkomplexe Infrastruktur sicher ist", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der Bekanntgabe der neuen Förderlinie "Sicherheit im Luftverkehr".
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dabei zukunftsträchtige und praxistaugliche Lösungen. Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Anwender sind gleichermaßen aufgefordert, Projektanträge etwa zu fortgeschrittenen Technologien für die Detektion von Gefahrstoffen bei Fracht und Personen, zur Sicherheit von Luftfrachtketten und zur erhöhten Widerstandsfähigkeit von Flughafeninfrastrukturen einzureichen. Schvavan: "Es ist unser Ziel, den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Risiken und Bedrohungen, wie Terrorismus, Großunfällen und Naturkatastrophen nicht allein durch neue Technologien, sondern mit umfassenden Handlungs- und Organisationsstrategien, die unserer modernen Gesellschaft Rechnung tragen, zu verbessern".
Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich betonte: "Es ist unsere Aufgabe, ein hohes Maß an Sicherheit bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Reise- und Güterströme zu gewährleisten. Deshalb begrüße ich die aktuelle anwendungsbezogene Förderbekanntmachung, um mit Forschung dazu beizutragen, dass wir zukunftsorientierte und effiziente Strategien und Maßnahmen für mehr Sicherheit im Luftverkehr erhalten."
Im Rahmen des 2007 begonnenen zivilen Sicherheitsforschungsprogramms fördert das BMBF bisher mehr als 100 Projekte. Vielversprechende Ansätze sind beispielsweise die Nutzung der passiven THz-Technik, die mit Hilfe der vom Köper abgegebenen Wärmestrahlung gefährliche Gegenstände, wie verborgene Waffen und Sprengstoffe, bei der Personenkontrolle sichtbar machen kann. Darüber hinaus forschen Geistes- und Sozialwissenschaftler beim Thema "Ethik der Sicherheit", wie diese Technologien von Passagieren und Personal wahrgenommen werden.
Die aktuelle Förderbekanntmachung bietet eine Basis für neue Forschungsansätze, um der Komplexität des Themas Sicherheit im Luftverkehr gerecht zu werden.
Nähere Informationen zur Bekanntmachung erhalten Sie auf der BMBF-Webseite:
http://www.bmbf.de/foerderungen/677.php
Ansprechpartner:
Dr. Markus Dicks
Projektträger des BMBF
Programm "Forschung für die zivile Sicherheit"
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf
Telefon: 0211 6214-490
Telefax: 0211 6214-484
E-Mail: dicks@vdi.de
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Datum: 05.08.2011 - 12:15 Uhr
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