Bundesregierung gefaehrdet soziale Integration
ID: 459486
Bundesregierung gefaehrdet soziale Integration
Die von Bundesinnenminister Friedrich getroffene Aussage, dass es in Deutschland nicht zu Unruhen wie in England kommen koenne, weil die soziale Integration bei uns so gut verwirklicht sei, ist zu kurz gedacht. Fest steht: Seit CDU/CSU und FDP die Bundesregierung stellen, gibt es keinen Einsatz mehr fuer benachteiligte Stadtteile und deren Bewohner - im Gegenteil. In der Tat sind die Verhaeltnisse in Deutschland und England nicht vergleichbar. Doch wer Programme wie "Soziale Stadt" massiv kuerzt und die bewaehrte Kombination aus Investitionsmassnahmen und sozial-integrativen Instrumenten beendet, tut ganz sicher nichts fuer die von Bundesminister Friedrich beschworene "soziale Integration" benachteiligter Stadtteile.
Aktive Stadtentwicklungspolitik muss ausreichend finanziert sein und darf sich nicht auf Baumassnahmen beschraenken, sondern muss sich auch direkt um die Menschen vor Ort kuemmern. Der Bund darf die Staedte und Gemeinden dabei nicht alleine lassen.
Es ist jetzt an der Zeit, dass die Bundesregierung das Ruder herumreisst und aufhoert, staendig an den falschen Stellen zu sparen. Intelligente Stadtentwicklungspolitik kann einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration leisten, aber nur wenn die Bundesregierung die Rahmenbedingungen schafft.
Das Staedtebaufoerderungsprogramm "Soziale Stadt" hat viel geleistet fuer die Aufwertung ganzer Quartiere und fuer bessere Perspektiven der dort lebenden Menschen. Die Massnahmen reichen von der Wohnumfeldgestaltung ueber die Gruendung von Nachbarschaftszentren und sozialen Unternehmen bis hin zu Sport- und Ernaehrungsangeboten und Seminaren zur Gewaltpraevention.
In den Bundeshaushalten 2006 bis 2009 standen jaehrlich um die 100 Millionen Euro fuer das Programm "Soziale Stadt" zur Verfuegung. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat diese Mittel immer weiter heruntergefahren; im Entwurf fuer den Haushalt 2012 sind nur noch 40 Millionen Euro vorgesehen.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 10.08.2011 - 14:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 459486
Anzahl Zeichen: 2695
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 339 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesregierung gefaehrdet soziale Integration"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat heute bekanntgegeben, welche Livemusikspielstätten durch das Bundesschallschutzprogramm gefördert werden. Das Pilotprogramm unterstützt von der Jury ausgewählte Musikclubs und Festivals in ganz Deutschland dabei, wichti
Archive bewahren unser Gedächtnis - und brauchen selbst eine sichere Zukunft ...
Der 9. Juni ist der Internationale Tag der Archive. Sie bewahren das Gedächtnis der Gesellschaft, sie sichern Transparenz und Forschung. Trotz Digitalisierung und knapper Ressourcen sind Archive unverzichtbar im Kampf gegen Desinformation und für historisches Lernen. Nancy Faeser, zuständige Ber
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein ...
Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher: Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. "Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtu
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
LINDNER: Beschäftigung fördern, Arbeitnehmer entlasten (10.08.2011) ...
ellvertretende FDP-Sprecherin KATHRIN KLAWITTER teilt mit: Zu Meldungen über ein arbeitsmarktpolitisches Reformprogramm der FDP erklärt FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Die FDP will und führt keine Kürzungs-, sondern eine Aktivierungsdebatte. Wir wollen neue Chancen, Respekt
LINDNER: Frau Lötzsch versteht sich als letzte Regierungssprecherin der DDR (10.08.2011) ...
ellvertretende FDP-Sprecherin KATHRIN KLAWITTER teilt mit: Zur den Äußerungen der Vorsitzenden der Linken, GESINE LÖTZSCH, über die Gründe für den Mauerbau erklärt FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Gesine Lötzsch versteht sich offenbar als letzte Regierungssprecherin der D
Staatsminister Hoyer reagiert auf die dänischen Baupläne für neues Zollkontrollsystem mit Unverständnis ...
inungsdatum 10.08.2011 Zu den Plänen erster baulicher Maßnahmen eines neuen dänischen Zollkontrollsystems, erklärt der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, heute (10.08.): "Es gibt nicht den geringsten Grund, bereits jetzt Teile eines neuen dänischen Grenzkontrollsystems zu
Geplanter Ablasshandel mit der Schweiz: Ohrfeige fuer alle Steuerehrlichen ...
utigen Paraphierung eines Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poss und die finanzpolitische Sprecherin Nicolette Kressl: Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Steuergerechtigkeit und den ordnungsge




