Leichte Beute: Nutzerverhalten bei Facebook&Co. spielt Online-Kriminellen in die Hände

Leichte Beute: Nutzerverhalten bei Facebook&Co. spielt Online-Kriminellen in die Hände

ID: 460884

G Data Studie zeigt riskantes Anwenderverhalten in sozialen Netzwerken




(PresseBox) - Die Popularität sozialer Netzwerke ist ungebrochen. Allein der Branchenprimus Facebook soll weltweit mehr als 700 Millionen Mitglieder haben (Quelle: Socialbakers). Neben der Kontaktpflege, dem Austausch von Neuigkeiten oder Bildern, ist es bei Netzwerkern äußerst beliebt, die Community per Link über interessante Webinhalte zu informieren. Kriminelle nutzen dieses Verhalten ihrer-seits vermehrt aus, um Anwender durch Links auf verseuchte Seiten zu locken und so PCs mit Schadcode zu infizieren. Doch wie kritisch gehen Netzwerker damit um? Das ernüchternde Ergebnis der G Data Security Studie 2011: Fast jeder fünfte Anwender klickt auf alle veröffentlichen Links ? egal von wem diese stammen. Bezieht man die-ses Ergebnis nur auf Facebook, so riskieren hier mehr als 130 Millionen Nutzer allein durch ihr leichtfertiges Verhalten in die Falle von Cyber-Kriminellen zu tappen. Die Umfrageergebnisse zeigen aber auch einen Unterschied zwischen den Nutzergrup-pen: Ältere Anwender sind in den Portalen deutlich vorsichtiger unterwegs als jüngere und auch Frauen zeigen ein etwas höheres Sicherheitsbewusstsein als Männer.
?Cyber-Kriminelle nutzen soziale Netzwerke in zunehmendem Maße für die Verbreitung von Schadprogrammen?, erklärt Ralf Benzmüller, Sicherheitsexperte und Leiter der G Data SecurityLabs. ?Eine der beliebtesten Maschen ist die gezielte Verbreitung von Schadcode über Links, die auf den Portalen gepostet werden. So führt eine URL zu einem vermeintlichen Skandal-Video direkt auf eine mit Schadcode verseuchte Webseite. Für Nutzer sind die gefährlichen Links nicht ohne weiteres erkennbar, da sie mitunter stark verkürzt dargestellt sind. Der Einsatz von Sicherheitslösungen mit integrierten http Scan bietet zusätzlich Sicherheit und sollte generell obligatorisch sein.?
Jeder fünfte Nutzer klickt alle Links an
Fast jeder fünfte Befragte geht ein besonders hohes Risiko in sozialen Netzwerken ein: Sie wählen in Portalen URLs an, unterscheiden dabei aber nicht zwischen Links von Freunden und unbekannten Netzwerkern. Diese Nutzer laufen daher leicht Gefahr, in die Falle von Online-Kriminellen zu tappen. Im Gegensatz dazu lehnen 46 Prozent das Anklicken von Links kategorisch ab. Die dritte Gruppe der Befragten nutzt ausschließlich Links, die Mitglieder des eigenen Netzwerkes veröffentlicht haben. (s. Diagramm "Jeder 5. Nutzer klickt auf alle veröffentlichten Links in sozialen Netzwerken")


?Silversurfer? haben in sozialen Netzwerken die Nase vorn
Generell nutzen jüngere Anwender soziale Plattformen länger und intensiver als die ?Silver-surfer?. Trotzdem agieren die älteren Nutzer in den Portalen deutlich vorsichtiger, wie die G Data Security Studie 2011 zeigt: Je älter die Netzwerker sind, desto eher lehnen sie das Anklicken von Links ab. Sechs von zehn Befragten zwischen 55 und 64 Jahren ignorieren die Verweise auf andere Webseiten. Im Umkehrschluss zeigt sich, je jünger die Anwender sind, desto risikoreicher sind sie in sozialen Netzwerken unterwegs: Denn mit abnehmenden Alter steigt der Anteil derer, die zwischen Links von bekannten und unbekannten Nutzern nicht unterscheiden. So wählt annähernd jeder vierte Umfrageteilnehmer im Alter von 18 bis 24 Jahren Links an ? egal von wem sie stammen. (Die Ergebnisse im Detail s. Tabelle)
Frauen haben ein höheres Sicherheitsbewusstsein
Kleinere Unterschiede in der Nutzung von Facebook und Co. stellte G Data in der Security Studie 2011 auch zwischen Frauen und Männern fest: Die männlichen Anwender sind in der Nutzung der sozialen Netzwerken etwas riskanter. Wie die jüngeren Altersklassen beachten Männer weniger, ob der genutzte Link von einem bekannten oder unbekannten Anwender stammt. Frauen haben anscheinend ein leicht höheres Bewusstsein für Risiken im Mitmach-Web, sie klicken bevorzugt URLs von Mitgliedern ihres eigenen Netzwerkes an.
Weitere Fragestellungen und Themen der G Data Security Studie 2011 sind u.a.:
? Was wissen Nutzer über die Risiken im Internet?
? Wie schützen sich Anwender vor den Gefahren?
? Wie hoch ist die Anzahl ungeschützter PCs?
? Wer ist besser informiert: jüngere oder ältere Internetnutzer?
? Sind Männer die besseren Surfer?
G Data Security Studie 2011: Wie schätzen Nutzer die Gefahren im Internet ein?
Mehr als 15.000 Internetnutzer aus elf Ländern hat der deutsche Security-Hersteller eingehend über Virenschutz, Computerschädlinge oder über ihr Verhalten in sozialen Netzwerken befragt. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und mit der aktuellen und tatsächlichen Bedrohungslage im Internet verglichen. Die große G Data Security Studie 20011 gibt einen detaillierten Überblick über die IT-Security-Kenntnisse von Anwendern und wo diese in ihren Einschätzungen falsch liegen. Die komplette Studie steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: http://www.gdata.de/virenforschung/info/whitepaper.html .
Kostenloses Security-Tool schützt vor gefährlichen Webseiten
G Data CloudSecurity blockt gefährliche Internetseiten, bevor diese Schaden anrichten können. Das Plugin ist mit jeder kostenlosen Virenschutzlösung kompatibel. Nach der Installation ist G Data CloudSecurity sofort einsatzbereit. Updates sind für das Programm nicht notwendig, denn je mehr Nutzer das Plugin nutzen, desto mehr Informationen über gefährliche Webseiten sammelt die ?Wolke?. Dadurch wird G Data CloudSecurity immer umfangreicher. Zusätzlich können Nutzer verdächtige Seiten über das Plugin einschicken. Die Experten der G Data SecurityLabs prüfen diese und speisen die ?Wolke? mit den so gewonnenen Informationen. (http://www.free-cloudsecurity.de)

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  viaprinto präsentiert Online-Druckservice  für HR-Manager auf der Zukunft Personal IBM mit neuem Benchmark-Rekord bei TPC-C
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 12.08.2011 - 10:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 460884
Anzahl Zeichen: 5902

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bochum



Kategorie:

New Media & Software



Diese Pressemitteilung wurde bisher 340 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Leichte Beute: Nutzerverhalten bei Facebook&Co. spielt Online-Kriminellen in die Hände"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

G Data Software AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

it-sa 2019: G DATA zeigt Awareness Trainings und BEAST-Technologie ...
Mitarbeiter in Unternehmen machen den Unterschied, wenn es um ganzheitliche IT-Sicherheit geht ? nur ein falscher Klick reicht aus, um im schlimmsten Fall die IT-Systeme lahm zu legen. G DATA präsentiert vom 8. bis zum 10. Oktober 2019 auf der it-sa erstmals live seine Security Awareness Trainings

Zehn neue Auszubildende bei G DATA ...
Zehn neue Auszubildende haben am 1. August 2019 bei G DATA ihre Ausbildung begonnen. Fünf von ihnen werden eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement auf dem G DATA Campus an der Königsallee absolvieren, zwei lassen sich zum Fachinformatiker für Systemintegration ausbilden. Außerdem haben

Mobile Malware Report: Keine Entspannung bei Android-Malware / Mehr als 10.000 neue Schad-Apps pro Tag zählten die G DATA Sicherheitsexperten im ersten Halbjahr 2019 (FOTO) ...
Kein neuer Rekord, aber auch keine Entspannung bei Android-Schadsoftware: Die Experten des Cyber Defense Spezialisten G DATA haben in den ersten sechs Monaten rund 1,9 Millionen neue schädliche Apps gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang. Zur Einordnung: Durchschnittlich


Weitere Mitteilungen von G Data Software AG


Gefahr für Apple-Kunden: Spionage-Software zum Nulltarif ...
Mit Hilfe von so genannter Forensik-Software können Ermittler von Militär, Geheimdiensten und Polizei schon lange Handys auslesen. So lässt sich beispielsweise erkennen, wo sich ein Verdächtiger zur Tatzeit aufgehalten, mit wem er telefoniert oder SMS ausgetauscht hat. Gefährlich: Mittlerweile

Süverkrüp + Ahrendt gelingt mit „Autohaus-Data-Control“ eine professionelle Massendatenverarbeitung ...
Süverkrüp + Ahrendt ist Mercedes-Benz-Vertreter mit zahlreichen Standorten im norddeutschen Raum, u.a. in Neumünster, Itzehoe und Rendsburg. 280 Mitarbeiter kümmern sich um rund 1.200 Pkw-Neuwagen, 1.500 Gebrauchtwagen und 550 Nutzfahrzeuge. Wie so viele Unternehmen stand auch Süverkrüp +

24. Steeb Mittelstandsforum in Ulm: Mittelständische Unternehmen erfolgreich steuern ...
Abstatt, 11. August 2011: "Entscheidend führen" lautet das diesjährige Motto des 24. Steeb Mittelstandsforums. Die Veranstaltung zeigt mittelständischen Unternehmen, welches Wissen für eine erfolgreiche Unternehmensführung nötig ist und wie die Informationstechnologie sie hierbei unt

BitDefender warnt: Stalker-Apps locken deutsche Facebook-User in die Falle ...
Vielen Facebook-Nutzern brennt anscheinend die Frage unter den Nägeln, welche Netzwerker sich für ihr Profil interessieren. Folglich suchen sie nach einer App, die solche Analysen vornimmt. Umso besser, wenn ein anscheinend geeignetes Tool auf der Pinnwand der User angepriesen wird. Eine derartige


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z