Mauerbau vor 50 Jahren - Keine Stabilisierung
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Mauerbau vor 50 Jahren - Keine Stabilisierung
Mit dem Bau der Berliner Mauer wollte das SED-Regime vor 50 Jahren das letzte Schlupfloch zum Westen schließen, um die ständige Abwanderung von Fachkräften zu unterbinden. Scheinbar gelang damit eine Stabilisierung der DDR-Wirtschaft.
Von der Staatsgründung 1949 bis zum Mauerbau im Sommer 1961 verließen etwa 3,3 Millionen Menschen die DDR, oft gut ausgebildete Fachkräfte. Danach gab es bis zum Fall der Mauer nur wenige "Republikflüchtige". Doch was als Kurzfristmaßnahme Wirkung entfaltete und der Abstimmung mit den Füßen einen Riegel vorschob, konnte die Wirtschaft des Landes tatsächlich nicht beflügeln. Während die Industrie in den 1950er Jahren noch Innovationen wie den "Trabant" hervorbrachte und der Staat bis in die 1960er Jahre hinein in neue Anlagen investierte, fiel die Innovationskraft bald stark ab. Der Grund: Eine abgeschottete Ökonomie braucht sich nicht im Wettbewerb zu beweisen. Außerdem fehlte DDR-Forschern der Kontakt mit ihren West-Kollegen.
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Datum: 12.08.2011 - 17:00 Uhr
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