Endlich die Ursachen des Hungers beseitigen
ID: 462618
Endlich die Ursachen des Hungers beseitigen
"Auch wenn die viel zu spät bekundete Aufstockung der Nothilfeleistungen für Ostafrika zu begrüßen ist, wird die Region direkt auf die nächste Hungersnot zusteuern, wenn die Bundesregierung nicht umgehend ihren Beitrag dazu leistet, die Ursachen des Hungers zu beseitigen", so Niema Movassat, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Fraktion DIE LINKE, angesichts der Ankündigungen von Bundesminister Niebel auf seiner Reise durch die Region. Movassat weiter:
"Niebels Antwort auf alle Probleme ist die Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft. Aber eben diese Wirtschaft ist es, die sich am Hunger in der Welt sogar noch bereichert. Statt in die Viehhüter und Kleinbauern und eine lokale nachhaltige landwirtschaftliche Produktion zu investieren, werden die Entwicklungsländer gezwungen, eine konsumorientierte, hochtechnologisierte, von fossilen Brennstoffen und der westlichen Produktion abhängige Wirtschaft einzuführen. Profit für deutsche Konzerne auf Kosten der Armen, das ist Niebels Politik.
Niebel hat recht, wenn er sagt, dass die Zusage von Hilfsgeldern nicht alles ist. Nur wenn die Bundesregierung endlich die Ursachen für die hohen Lebensmittelpreise - Spekulation mit Nahrungsmitteln und Landraub - bekämpft und dafür sorgt, dass die Entwicklungsländer ihre Agrar- und Handelspolitik selbst gemäß ihren Entwicklungsbedürfnissen bestimmen können und nicht durch unfaire Handelsregeln, Dumping und Exportproduktion westlicher Konzerne in ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, wird sie ihrer entwicklungspolitischen Verantwortung für die Hungernden in Ostafrika und anderswo gerecht."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 16.08.2011 - 16:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 462618
Anzahl Zeichen: 2211
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Endlich die Ursachen des Hungers beseitigen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Fachkommission zur Sicherungsverwahrung einsetzen ...
"Die reflexhafte Kritik einiger Justizminister an den Eckpunkten der Bundesjustizministerin zur Sicherungsverwahrung beweist, dass die Politik nichts aus dem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts gelernt hat. Die Politik muss nun die Gunst der Stunde nutzen, um eine Fachkommission zur
Syrien: Wo bleibt die adaequate Reaktion der EU auf die anhaltende Gewalt? ...
Zu den juengsten Ereignissen in Syrien erklaert der Nahost-Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Guenter Gloser: In Folge der Verweigerung des syrischen Praesidenten Assad zu einen wirklichen Dialog mit Vertretern der Opposition und der neuen Qualitaet der Gewaltanwendung sind alle Verant
Kniefall der LINKEN vor Castro ist ein Skandal ? ...
Im Namen der Partei DIE LINKE haben Gesine Lötzsch und Klaus Ernst dem kubanischen Diktator Fidel Castro in einem Glückwunschschreiben zu seinem Geburtstag "unverbrüchliche Freundschaft und Solidarität mit dem kubanischen Volk" versichert. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher
Merkel kann sich nicht länger um Euro-Anleihen herumdrücken ...
Zum Treffen von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sowie der Debatte um Eurobonds erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Während alle über Eurobonds reden, weigert sich die Bundeskanzlerin, auch nur darüber nachzudenken. Es wäre eine fahrlässige RealitÃ




