Wie E.on neuen Stromproduzenten den Weg versperrt
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„E.on hat uns bezüglich eines Gasvertrages hingehalten und am Ende entschieden, dass sie uns kein Gas geben werden“ sagt Lichblick-Sprecher Gerno Lücking. Statt kleinere Firmen in den Markt einsteigen zu lassen, wolle E.on das lukrative Geschäft lieber selbst machen, so Lücking weiter. Für neue Stromproduzenten sei es daher sehr schwer auf dem Markt „Fuß zu fassen“ erklärt der Sprecher.
Schon vor kurzem geriet der unabhängige Ökostromanbieter mit dem großen Energiekonzern in Konflikt. LichtBlick wollte sogenanntes Ökogas (mit Biogas angereichertes Gas) anbieten. Die Gasnetzbetreiber „E.on Gastransport“ und „RWE Transportnetz Gas“ wollten jedoch in einer Vertragsklausel festlegen, dass im Falle eines Streites der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen wird. Nachdem sich LichtBlick weigerte, dies zu akzeptieren, wurde der Netzzugang nicht gewährt. Ein Gericht entschied die Unwirksamkeit dieser Praxis und dem Anbieter muss nun der Zugang zu seinen eigenen Bedingungen gewährt werden.
„Durch solche Methoden der großen Unternehmen haben es neue Anbieter und Produzenten schwer auf dem Markt Fuß zu fassen und den Wettbewerb anzukurbeln“ meint Thorsten Bohg von TopTarif (www.toptarif.de). Verbraucher sollten daher auch auf unabhängige Stromanbieter achten, um die Wettbewerbssituation zu verbessern.
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Datum: 07.04.2008 - 16:41 Uhr
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Energie & Umwelt
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 07.04.2008
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