Partikeltherapiezentrum in Marburg: Ministerin Kühne-Hörmann stochert aufgrund fehlender Daten im Nebel
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Partikeltherapiezentrum in Marburg: Ministerin Kühne-Hörmann stochert aufgrund fehlender Daten im Nebel
"Die Landesregierung hat stets mit einer modernen Patientenversorgung in der Region geworben. Nun stellt sich heraus, dass mit der Rhön AG nie klar vereinbart wurde, dass sie entsprechend ihrem Investitionskonzept jährlich 2000 bis 2500 Patienten behandeln würden. Wenn nun jährlich nur wenige hundert Menschen im Zuge der Forschung möglicherweise behandelt werden können, ist das zwar besser als ein vollständiger Verlust des Partikelzentrums für die Region, aber noch lange nicht das Einhalten des Versprechens der Landessregierung", kritisiert Angela Dorn.
Enttäuscht zeigen sich DIE GRÜNEN auch darüber, dass die Ministerin keine Transparenz bei der Frage der Wirtschaftlichkeit von der Rhön AG verlangt. "Die Ministerin konnte uns keine einzige Zahl nennen, die beweist, dass das Partikelzentrum tatsächlich nur mit großen Verlusten betrieben werden kann. Wie soll angesichts dieser fehlenden Datengrundlage bewertet werden können, dass der Betrieb objektiv nicht möglich ist? Damit fehlt auch der Bewertung von Kompromissangeboten der Rhön AG jede Grundlage. Wir fordern Ministerin Kühne Hörmann auf, sich selbst schleunigst besser zu informieren und dem Landtag die notwendigen Daten zu Verfügung zu stellen. Ihr derzeitiges Agieren ist nur ein Stochern im Nebel."
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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Datum: 17.08.2011 - 18:30 Uhr
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