Neue Generation von Lambdasonden
ID: 463847
Neue Generation von Lambdasonden
LSF Xfour in Serie angelaufen
- Schnelleres Ansprechverhalten nach dem Motorstart
- Hohe Temperaturbeständigkeit und optionaler Thermoschockschutz
- Neue Sprungsonde LSF Xfour beansprucht weniger Bauraum
Schneller, genauer, kleiner und robuster
So konnte die Zeit vom Einschalten der Sonde nach dem Motorstart bis zur Regelbereitschaft gegenüber der LSF4.2 halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der Motor ungeregelt Abgase ausstößt, wird damit deutlich verkürzt. In Kombination mit der höheren Messgenauigkeit lassen sich dadurch künftige Abgasnormen leichter erfüllen. Zudem wird die Umwelt entlastet. Dank der Reduzierung der Baulänge konnte der Bauraumbedarf der gesamten Lambdasonde bei gleichzeitig erhöhter Temperaturbeständigkeit deutlich verkleinert werden. Dies ermöglicht eine höhere Flexibilität bei der Wahl des Einbauortes im Abgasstrang eines Pkw. Das Sensorelement kann bei allen Varianten optional mit einer Thermoschock-Schutzschicht ausgestattet werden. Dies verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Kondenswasser im Abgastrakt nach dem Kaltstart.
Abgassensorik zur optimalen Gemischaufbereitung
Die Lambdasonde misst vor dem Katalysator sowie fallweise zusätzlich dahinter den Sauerstoffgehalt im Abgas ? ein Indiz für die Qualität der Verbrennung. Die vollständige Verbrennung von einem Kilogramm Benzin erfordert etwa 14,7 Kilogramm Luft. Das Verhältnis des vorliegenden Gemisches zum optimalen Gemisch wird Lambda-Wert genannt. Konventionelle Benzin-Brennverfahren werden mit Lambda gleich eins betrieben. Ist Lambda kleiner eins, ist das Gemisch fett und wird unter Sauerstoffmangel verbrannt. Liegt der Wert über eins, wird mager mit Sauerstoffüberschuss verbrannt, wie es zum Beispiel bei Dieselmotoren und Benzin-Magermotorkonzepten der Fall ist. Mit der sogenannten Sprungsonde, die im Übergang vom mageren in den fetten Bereich ein sprungförmiges Sensorsignal liefert, kann das optimale, stöchiometrische Gemisch (Lambda = 1) präzise eingestellt werden.
Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2010 mit 28,1 Milliarden Euro rund 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit rund 167 000 Mitarbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind in sieben Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, Peripherie für den Antriebsstrang, alternative Antriebskonzepte, aktive und passive Sicherheitstechnik, Assistenz- und Komfortsysteme, automobile Information und Kommunikation sowie Dienstleistungen und Technik für das Aftermarket-Geschäft. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
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Datum: 18.08.2011 - 12:00 Uhr
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