Europäische Kommission fordert GEODE auf, Rolle der Verteilnetzbetreiber neu zu definieren

Europäische Kommission fordert GEODE auf, Rolle der Verteilnetzbetreiber neu zu definieren

ID: 46629

Bei der 5. GEODE-Frühjahrskonferenz, die am 9. April 2008 in Brüssel stattfand, referierten hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission über die gravierenden Herausforderungen, die auf Verteilnetzbetreiber im Zuge der neuen europäischen Gesetzesinitiativen zukommen.



(firmenpresse) - Auf der Veranstaltung wurde deutlich, wie der Einfluss der Europäischen Energiepolitik die Rolle der Verteilnetzbetreiber grundlegend verändern wird. Energiekommissar Andris Piebalgs und Christopher Jones, Mitglied des Kabinetts von Piebalgs, forderten die GEODE im Rahmen der Konferenz auf, die Rolle der Verteilnetzbetreiber neu zu definieren und sich der Herausforderung, die die Neuordnung des Energiemarktes mit sich bringen wird, zu stellen.
„Vieles wurde in der Vergangenheit schon erreicht. Man darf sich hierauf aber nun nicht ausruhen. Gerade die Bekämpfung des Klimawandels duldet keinen Aufschub. Dies muss zusammen mit der Schaffung eines funktionierenden Energiebinnenmarkts absolute Priorität haben", so Energiekommissar Andris Piebalgs. Die Referenten unterstrichen die Schlüsselrolle, die in diesem Zusammenhang den Verteilnetzbetreibern zukommt. Stadtwerke und kommunale Energieversorger leisten einen wesentlichen Beitrag zur umweltschonenden Energieerzeugung. Ohne diese Unternehmen seien die Ziele der Europäischen Kommission nicht umsetzbar. Die GEODE und ihre Mitgliedsunternehmen gehören für uns zu den wichtigsten Ansprechpartner in der Energie- und Klimapolitik“, so Christopher Jones.

„Wir nehmen diese Aufgabe gern an, denn wir verfolgen die gleichen Ziele“, erklärte GEODE-Präsident Anders Hedenstedt.“ Auch in Zukunft wird die GEODE ein aktiver Begleiter der europäischen Energie- und Klimapolitik bleiben." Die GEODE plant nun zunächst, länderübergreifend eine Handlungsaufgabe für Stadtwerke innerhalb der europäischen Union zu formulieren, die sich durch eine dezentrale Energielandschaft auszeichnet. Aus dieser Aufgabe heraus soll anhand einer Studie ermittelt werden, wie sich die Stadtwerke beispielsweise hinsichtlich dier ambitionierten Klimaschutzziele der Kommission zu verhalten haben und welche neuen Geschäftsfelder erschlossen werden können.
Auch erfreulich: Die GEODE wächst weiter. Im Zuge der Frühjahrskonferenz wurden neue Unternehmen in den Verband aufgenommen. Es handelt sich hierbei um die deutschen Unternehmen Stadtwerke Hockenheim, Weinheim, Schwerte, Unna, Bretten, Walldorf, Waldshut-Tiengen sowie die Energieversorgung Gera, die Gasversorgung Wunstorf, die GkK, die ZVO Energie, die Energieversorgung Oelde und die KES. Aus Schweden begrüßt die GEODE die Jämtkraft AB und aus Ungarn MOL plc als neue Mitglieder.



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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die GEODE ist der europäische Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen.
Der Verband wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, die Interessen unabhängiger Strom- und Gasversorgungsunternehmen in einem sich zunehmend auf Europa ausrichtenden Energie­markt effektiv zu vertreten. Dieses Ziel hat die GEODE seit Beginn des europäischen Libera­lisie­rungsprozesses konsequent weiterverfolgt. Die GEODE geht davon aus, dass unabhän­gige Verteilerunternehmen auch in einem liberalisierten Markt eine wichtige Funktion haben und sieht die europäische Marktliberalisierung - bei richtiger Ausgestaltung - als Chance für die Weiterentwicklung der Geschäftsmöglichkeiten der Unternehmen an.



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Ilka Marquardt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Geschäftsstelle GEODE Deutschland
Köpenicker Straße 9
10997 Berlin
Tel.: +49- (0)30- 611 28 40 76
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ilka.marquardt(at)geode.de



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Datum: 10.04.2008 - 18:32 Uhr
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