Radioaktivität in Gorleben. Castortransporte verbieten
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Radioaktivität in Gorleben. Castortransporte verbieten
Die andauernde Atomkatastrophe von Fukushima sei ebenfalls eine permanente Aufforderung zum Sofortausstieg aus der Atomkraft. Und der Vorfall in Gorleben zeige erneut, dass Atomanlagen bereits im so genannten Normalbetrieb eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellten. "Ein kompletter Atomausstieg noch in dieser Legislaturperiode ist technisch machbar", sagte Weiger. Dies sei die wichtigste Voraussetzung für einen deutlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz. Die geplanten Castor-Transporte ins Zwischenlager Gorleben und die fortgesetzte Lagerung abgebrannter Brennelemente in den Zwischenlagern an den Atomkraftwerken verzögerten hingegen die Energiewende. "Das Abstellen von Castoren in unsichere Lager wiegt die Öffentlichkeit im trügerischen Glauben, dass es Lösungen für die Entsorgung des Strahlenabfalls gibt", so Weiger.
Der BUND forderte die Bundesregierung und die Länderregierungen auf, die Betreiber der Atomkraftwerke gesetzlich zu verpflichten, die Reaktoren und sämtliche Atommüllzwischenlager mit einer unbegrenzten Haftpflicht zu versichern. Außerdem müssten alle Atomanlagen besser vor Flugzeugabstürzen und Terrorattacken geschützt werden.
Pressekontakt: Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/-464, Mobil: 0171-8311051, E-Mail: presse@bund.net; www.bund.net
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Datum: 26.08.2011 - 13:15 Uhr
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