Schwesig: Bundesregierung muss Altersarmut endlich angehen
ID: 470334
Schwesig: Bundesregierung muss Altersarmut endlich angehen
Frau von der Leyen kümmert sich nicht um das drängende Thema Altersarmut. Sie lässt die Menschen im Stich. Wer sein Leben lang voll gearbeitet hat, hat es verdient, dass seine Lebensleistung anerkannt wird und darf im Alter nicht von Armut betroffen sein. Arbeit muss sich lohnen.
Mit ihrer Weigerung, endlich flächendeckend gesetzliche Mindestlöhne einzuführen, trägt Frau von der Leyen dazu bei, dass in Zukunft viele Menschen Angst vor Altersarmut haben müssen. Sie blendet die Lebens- und Arbeitssituation der Menschen weitgehend aus: Der Niedriglohnbereich wächst, in dem die Menschen nur mit zusätzlicher Unterstützung durch den Staat leben können und kaum Ansprüche für die Rente aufbauen können. Die Arbeitsministerin tut nicht genug, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen, um die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu stärken und auch mit Mindestlöhnen für ein höheres Einkommens- und damit auch Rentenniveau zu sorgen. Umso unverantwortlicher ist es, dass sie dann auch noch ablehnt, für Menschen, die immer voll gearbeitet haben und für diese Arbeit unter Mindestlohnniveau verdient haben, eine Rente über der Mindestabsicherung zu garantieren. Eine Sockelrente kann Altersarmut bei ihnen verhindern.
Dringend notwendig ist auch, dass endlich die Ost- und Westrenten einheitlich berechnet werden. Mehr als 20 Jahre nach der deutschen Einheit ist dieser Schritt überfällig. Ich fordere die Bundesregierung deshalb auf, endlich das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Juni 2009 einzulösen, innerhalb von zwei Jahren ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Schwarz-Gelb muss handeln und die notwendigen Weichen stellen, damit die Menschen in unserem Land, die viel geleistet haben, ohne Angst vor Armut alt werden können.
Wenn Frau von der Leyen nichts tut, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, kann sie sich auch ihre warmen Worte zu Familien sparen. Denn Familien brauchen ein ordentliches Auskommen und Sicherheit.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de
http://www.meinespd.net/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.08.2011 - 14:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 470334
Anzahl Zeichen: 2849
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 305 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwesig: Bundesregierung muss Altersarmut endlich angehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei
Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal
Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo
Weitere Mitteilungen von SPD
'Integration braucht Engagement' ? Sozialminister und Integrationsbeauftragte starten Integrationspreis 2011 ...
Sozialminister Norbert Bischoff und die Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck rufen zur Teilnahme am "Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2011" auf. Mit dem Preis werden Vereine, Migrantenorganisationen, Einrichtungen, Kommunen, Unternehmen, aber auch Einzelpersonen ausgezeichnet,
FDP will Sozialstaat kaputt sparen ...
"Was wir wirklich brauchen, ist ein wirksamer Schutz gegen FDP-Politiker, die den Sozialstaat kaputt sparen wollen, um der privaten Versicherungsindustrie Milliardengewinne zu sichern", kommentiert Diana Golze, Leiterin des Arbeitskreises Arbeit und Soziales der Fraktion DIE LINKE, die For
Glückwunschschreiben an den Premierminister von Japan, Herrn Yoshihiko Noda ...
Bundeskanzlerin Merkel sandte seiner Exzellenz dem Premierminister von Japan, Herrn Yoshihiko Noda, folgendes Glückwunschschreiben: Sehr geehrter Herr Premierminister, zu Ihrer Wahl zum Premierminister Japans gratuliere ich Ihnen herzlich. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind
Florian Pronold fordert Machtwort von Merkel ...
in der Maut-Debatte Zur aktuellen Debatte um die Einfuehrung der Pkw-Maut in Deutschland erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Florian Pronold: Die Bundeskanzlerin steht im Wort. Vor der Wahl ein klares Nein zur Pkw-Maut. Jetzt will sie doch im Kabinett ueber die Pk




