Gerichtsurteil: Tierschutzorganisation darf Türkei-Delfinarium als ?Mörder von Tierschutzrechten? bezeichnen
urteil: Tierschutzorganisation darf Türkei-Delfinarium als "Mörder von Tierschutzrechten" bezeichnen
Nach einem Urteil des Landgericht Hagen vom 16. August 2011 (Az: 9 O 151/11) darf das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) weiterhin Türkei-Delfinarien im Rahmen der Meinungsfreiheit und bewiesener Tatsachenbehauptungen kritisieren und zum Boykott aufrufen.
Das WDSF und die Organisation ProWal hatten mit Helfern aus Deutschland und der Türkei im Frühjahr vor allen türkischen Delfinarien Demonstrationen gegen die Delfinhaltung veranstaltet. Die großen deutschen Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook, Neckermann, Jahn, Alltours, Schauinsland, Öger Tours und FTI Touristik nahmen die Delfinarientouren in der Türkei nach Intervention der Tierschutz-Organisationen vollständig aus dem Programm.
Im letzten Jahr verstarben vier Delfine innerhalb weniger Tage im Sealanya-Delfinarium in Alanya. In Antalya deckten die Delfinschützer auf, dass ein verletzter Belugawal und ein halbblinder Seelöwe an den Shows teilnehmen müssten. Die Türkei-Delfinarien in Belek, Kemer, Kusadasi und Istanbul wurden ebenfalls wegen der Delfinhaltung bemängelt. Bezüglich der Meeres-Pool Delfinarien in Marmaris und Bodrum erhoben die Tierschützer u.a. schwere Vorwürfe wegen Tierquälerei. Bodrum soll nach Angaben des Bürgermeisters geschlossen werden.
Das Onmega-Delfinarium in Marmaris mit dem deutschen Geschäftsführer Axel Linke hatte dem WDSF daraufhin per Einstweiliger Verfügung etliche Vorwürfe untersagen lassen. Nach dem Widerspruch der Delfinschutz-Organisation durch ihre Rechtsanwälte Textor und Schönfelder aus Iserlohn urteilte das Landgericht Hagen jetzt, dass es der Meinungsäußerungsfreiheit entspräche, wenn das WDSF zum Boykott des Onmega-Delfinariums aufrufe und Onmega als "Mörder von Tierschutzrechten" bezeichne.
Der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller (57): "Es wurde uns als Tierschutz-Organisation ebenso gerichtlich erlaubt, die Delfinhaltung im Onmega-Delfinarium in viel zu kleinen Käfigen mit abgeschotteten Gehegen unter katastrophalen Bedingungen zu kritisieren und dass bei Temperaturen von über 40 Grad in der prallen Sonne die Tiere regelrecht verbrennen, da ein Sonnenschutz für die Show-Becken fehlt."
Der Vorsitzende des türkischen Tourismusverbands für touristische Hotel- und Anlagenbetriebe (GETOB), Yunus Avci, befürchtet inzwischen aufgrund der Anti-Delfinarien-Kampagne der Delfinschutz-Organisationen "ernsthafte Einschnitte in der Tourismusbranche". Er fordert, dass der Staat sowie die Hotels mit Delfin-Parks "in diesem Punkt Maßnahmen ergreifen" müssten. Avci: "Ansonsten kann es sein, dass dieses Thema, dem im Moment nicht ausreichend Bedeutung beigemessen wird, sich in der Zukunft als eine große Krise vor uns stellt."
Nach einem Urteil des Landgericht Hagen vom 16. August 2011 (Az: 9 O 151/11) darf das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) weiterhin Türkei-Delfinarien im Rahmen der Meinungsfreiheit und bewiesener Tatsachenbehauptungen kritisieren und zum Boykott aufrufen.
Das WDSF und die Organisation ProWal hatten mit Helfern aus Deutschland und der Türkei im Frühjahr vor allen türkischen Delfinarien Demonstrationen gegen die Delfinhaltung veranstaltet. Die großen deutschen Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook, Neckermann, Jahn, Alltours, Schauinsland, Öger Tours und FTI Touristik nahmen die Delfinarientouren in der Türkei nach Intervention der Tierschutz-Organisationen vollständig aus dem Programm.
Im letzten Jahr verstarben vier Delfine innerhalb weniger Tage im Sealanya-Delfinarium in Alanya. In Antalya deckten die Delfinschützer auf, dass ein verletzter Belugawal und ein halbblinder Seelöwe an den Shows teilnehmen müssten. Die Türkei-Delfinarien in Belek, Kemer, Kusadasi und Istanbul wurden ebenfalls wegen der Delfinhaltung bemängelt. Bezüglich der Meeres-Pool Delfinarien in Marmaris und Bodrum erhoben die Tierschützer u.a. schwere Vorwürfe wegen Tierquälerei. Bodrum soll nach Angaben des Bürgermeisters geschlossen werden.
Das Onmega-Delfinarium in Marmaris mit dem deutschen Geschäftsführer Axel Linke hatte dem WDSF daraufhin per Einstweiliger Verfügung etliche Vorwürfe untersagen lassen. Nach dem Widerspruch der Delfinschutz-Organisation durch ihre Rechtsanwälte Textor und Schönfelder aus Iserlohn urteilte das Landgericht Hagen jetzt, dass es der Meinungsäußerungsfreiheit entspräche, wenn das WDSF zum Boykott des Onmega-Delfinariums aufrufe und Onmega als "Mörder von Tierschutzrechten" bezeichne.
Der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller (57): "Es wurde uns als Tierschutz-Organisation ebenso gerichtlich erlaubt, die Delfinhaltung im Onmega-Delfinarium in viel zu kleinen Käfigen mit abgeschotteten Gehegen unter katastrophalen Bedingungen zu kritisieren und dass bei Temperaturen von über 40 Grad in der prallen Sonne die Tiere regelrecht verbrennen, da ein Sonnenschutz für die Show-Becken fehlt."
Der Vorsitzende des türkischen Tourismusverbands für touristische Hotel- und Anlagenbetriebe (GETOB), Yunus Avci, befürchtet inzwischen aufgrund der Anti-Delfinarien-Kampagne der Delfinschutz-Organisationen "ernsthafte Einschnitte in der Tourismusbranche". Er fordert, dass der Staat sowie die Hotels mit Delfin-Parks "in diesem Punkt Maßnahmen ergreifen" müssten. Avci: "Ansonsten kann es sein, dass dieses Thema, dem im Moment nicht ausreichend Bedeutung beigemessen wird, sich in der Zukunft als eine große Krise vor uns stellt."
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.08.2011 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 470424
Anzahl Zeichen: 5857
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 345 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gerichtsurteil: Tierschutzorganisation darf Türkei-Delfinarium als ?Mörder von Tierschutzrechten? bezeichnen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
WDSF (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Fussballspieler des Zweitligisten TSV 1860 schwammen am Mittwoch während ihres Trainingslagers in Belek in der Türkei mit Delfinen im Troy-Delfinarium und stehen jetzt massiv in der Kritik von Tierschützern.
Die deutsche Tierschutz-Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte b
Tierschützer begrüßen Schließung des Delfinariums in Münster ...
Der Allwetterzoo Münster hat auf seiner Internetseite angekündigt, dass die Delfine den Zoo Anfang 2013 verlassen. Sie seien auf jeden Fall noch zum Ende der Weihnachtsferien am Sonntag, den 06. Januar, zu sehen, verlautet es vom Zoo.
Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte bere
Delfinschützer entlarven Delfinarium im Tiergarten Nürnberg als ?Intensivstation? ...
Nach einer Akteneinsicht im Delfinarium des Tiergarten Nürnberg sind die Delfinschützer von der Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) geschockt. Jeder der sieben noch lebenden Delfine würde mit Psychopharmaka behandelt, so das Ergebnis. Die Medikamentenliste sei lang und weise über 20 Weitere Mitteilungen von WDSF
Die Regierungen der Republik Slowenien und der Bundesrepublik Deutschland wollen anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Laibach a ...
2011 ihre freundschaftlichen Beziehungen durch eine noch stärkere Zusammenarbeit weiter vertiefen.
Seit der Erklärung der Unabhängigkeit der Republik Slowenien vor 20 Jahren haben beide Staaten für ihre zukunftsorientierte Partnerschaft eine stabile Grundlage geschaffen. Die Bundesrepublik De
Regierung versagt beim Kampf gegen Altersarmut ...
"Statt zum wiederholten Male über die drohende Altersarmut zu lamentieren, sollte die Regierung endlich die Ursachen dieses sozialpolitischen Skandals wirksam bekämpfen", erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur innerhalb der Union geführten
Sozialminister Schneider: ?Armut darf sich nicht vererben, Langzeitarbeitslosigkeit kein Dauerzustand sein!? ...
Sozialindikatoren mit neuesten Daten zur sozialen Lage in NRW
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Sozialminister Guntram Schneider hat heute (30. August 2011) in Düsseldorf die aktuellen "Sozialindikatoren NRW" vorgestellt.
Steuern in Hongkong: Doppelbsteuerungsabkommen mit Luxembourg tritt in Kraft ...
Die Regierung von Hongkong hat angekündigt, dass nunmehr das Protokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg in Kraft treten wird nachdem es im November 2010 vereinbart wurde.
Das Protokoll wurde von Hongkong am 8. Juli 20011 ratifiziert. Am 17. August 2011 erfolgte die Bestätigung Luxemb




