Aigner: Die Bundesregierung steht an der Seite der Landwirte
ID: 473194
Aigner: Die Bundesregierung steht an der Seite der Landwirte
Die Bundesregierung wird sich in den EU-Verhandlungen über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft in Deutschland einsetzen.
"Unsere Landwirte produzieren Erzeugnisse von höchster Qualität, sie schaffen Arbeitsplätze, sie erhalten die Wertschöpfung in den ländlichen Räumen und pflegen unsere unverwechselbare Landschaft. Die Politik hat die Aufgabe, für Planungssicherheit und Verlässlichkeit zu sorgen und sicherzustellen, dass auch künftig eine solide Finanzierung der EU-Agrarpolitik gewährleistet bleibt", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Freitag auf dem Schleswig-Holsteinischen Bauerntag in Rendsburg. Aigner erklärte, in Brüssel stünden "harte Verhandlungen" bevor: "Verlassen Sie sich darauf ? ich werde für die Interessen der deutschen Landwirte und unserer Verbraucher kämpfen." Richtschnur für die EU-Agrarpolitik in der Finanzierungsperiode nach 2013 sei, dass die GAP ? wie im Koalitionsvertrag vorgesehen ? weiterhin über eine starke erste Säule und eine finanziell gut ausgestattete zweite Säule verfügt. Diese Zielsetzung unterstützen neben Deutschland auch die meisten EU-Staaten und das Europäische Parlament.
Aigner betonte: "Die Bundesregierung steht an der Seite der Landwirte." Dies gelte insbesondere dann, wenn Landwirte unverschuldet in Not geraten. "Das war bei der EHEC-Krise so und das ist auch bei der regional teilweise schlechten Ernte in diesem Jahr der Fall. Wir haben uns während der EHEC-Epidemie frühzeitig in Brüssel für schnelle Entschädigungen für die Gemüsebauern eingesetzt. Bei der verregneten Ernte gibt es für die Betriebe die Möglichkeit, von der Landwirtschaftlichen Rentenbank zinsgünstige Darlehen zu erhalten."
Neben der Unterstützung in schwierigen wirtschaftlichen Situationen sei der verlässliche Rahmen wichtig, den die Politik schaffe. Verlässlichkeit und Planbarkeit seien die wichtigsten Leitplanken für die landwirtschaftlichen Betriebe und Voraussetzungen für die Berufsentscheidung zum Landwirt. "Daher haben wir seit Beginn der christlich-liberalen Koalition wichtige Weichen für die Zukunft des Berufsstandes gestellt. Dies gilt im nationalen Bereich ebenso wie im europäischen und internationalen Kontext", sagte die Ministerin. Als Beispiele hob Aigner die Verankerung der dauerhaften steuerlichen Ermäßigung beim Agrardiesel, die Möglichkeit, den Hof ohne Belastung durch die Erbschaftssteuer übergeben zu können, sowie die deutliche Erhöhung des Bundeszuschusses zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung hervor.
Kontakt:
Pressestelle
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.09.2011 - 18:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 473194
Anzahl Zeichen: 3216
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Aigner: Die Bundesregierung steht an der Seite der Landwirte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundestag stimmt Gesetz für die Förderung der ersten Hektare zu Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Gewährung einer Umverteilungsprämie der Agrar-Direktzahlungen im Jahr 2014 beschlossen. Mit dem Gesetz wird ein wichtiger Teil der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf national
Einigung über die Finanzierung der Europäischen Fischereireform ...
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat die politische Einigung über die zukünftige Ausgestaltung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) als Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei gewürdigt: "Mit der gestrigen Ei
Bundesminister Friedrich präsentiert Regionalfenster ...
Neue Regionalkennzeichnung sorgt für mehr Transparenz beim Einkauf Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat am Donnerstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin eine neue Regionalkennzeichnung für Lebensmittel vorgestellt. "Das Regional
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Scheitern des Rettungsschirms ist absehbar ...
"Der Rettungsschirm wird scheitern. Schuld daran ist maßgeblich die brutale Kürzungspolitik, die von der Bundesregierung europaweit durchgesetzt wird", kommentiert Sahra Wagenknecht die neuen Gerüchte über eine Verfehlung der griechischen Defizitziele. "Für die Refinanzierung und
Bundeshaushalt 2012 ? Wachstum nutzen, Haushaltskonsolidierung vorantreiben ...
Ausgeglichener Haushalt ist mittelfristig das Ziel Zum Abschluss der Klausurtagung der Arbeitsgruppen Haushalt der Koalitionsfraktionen zur Vorbereitung der parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2012 erklärt der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag N
Exportschlager mit Mängeln ...
"Frau Merkel huldigt dem dualen System als Exportschlager. Dabei blendet sie dessen Mängel komplett aus: Jährlich werden Hunderttausende junger Menschen ausgegrenzt", kommentiert Agnes Alpers, Sprecherin für berufliche Aus- und Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE, die Worte von Bundesk
Zwangsexmatrikulation: Union kramt in der Klischee-Kiste ...
Zu den Aeusserungen des bildungspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Zwangsexmatrikulationen erklaeren der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz zusammen mit Jan Krueger vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: SPD-Bundestagsfr
Nahles: Bundesregierung verfestigt die Langzeitarbeitslosigkeit ...
Zu dem heute von DGB und Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgestellten arbeitsmarktpolitischen Appell erklärt SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles: Ich begrüße es sehr, dass ein Bündnis von mehr als 3 100 Unterzeichnern aus Politik, Wissenschaft und Wohlfahrtsverbänden in einem gemeinsamen




