Greenpeace: Volkswagen - das Problem

Greenpeace: Volkswagen - das Problem

ID: 476000

Greenpeace: Volkswagen - das Problem



(pressrelations) -
Umweltaktivisten fordern mehr Klimaschutz von Autokonzern

Am Volkswagen-Hauptgebäude in Wolfsburg haben heute morgen zwölf Greenpeace-Aktivisten ein 16 mal 7 Meter großes Banner entrollt: Climate Change made in Germany lautet die Botschaft, die direkt unter dem Firmenlogo zu lesen ist. Die Aktivisten fordern den Autokonzern mit ihrem Protest auf, seiner Verantwortung für den Klimawandel gerecht zu werden. Die von VW jährlich produzierten Autos weisen den größten CO2-Ausstoß aller europäischen Hersteller auf. Greenpeace fordert von Volkswagen, seine vorhandene Spartechnik komplett und ohne Aufpreis in Serie zu bringen und seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben.

""Mit aktiver Lobbyarbeit gegen Klimaschutz vorgehen, das spielt sich hinter den Kulissen des Autobauers wirklich ab"", sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. ""VW lässt Millionen von Euro springen, um den Gesetzgeber von strengeren Vorschriften für Abgase abzuhalten. Gleichzeitig präsentiert sich der Konzern nach außen als nachhaltig und um die Umwelt besorgt. So lange das meistverkaufte Golfmodell in seiner Basisversion sechseinhalb Liter verbraucht, ist das eine Irreführung."" Greenpeace fordert nicht nur VW als Hersteller mit der größten Verantwortung zum Handeln auf, sondern auch die anderen Autokonzerne. ""Autos mit sechs Litern Verbrauch sind unverantwortlich, egal von welchem Hersteller. VW muss wegen seines hohen Gesamtaustoßes an CO2 vorangehen."" Auf die Forderungen der unabhängigen Umweltschutzorganisation hat der Konzern bisher aber noch nicht reagiert.

Klimaschutz nur für zahlungskräftige Kunden

Etwa 60 Millionen Tonnen CO2 stoßen die innerhalb eines Jahres vom Volkswagen Konzern europaweit verkauften Autos während ihrer Nutzungsdauer aus. Das ist fast genauso viel wie die beiden größten europäischen Konkurrenten PSA, mit den Marken Peugeot und Citroen, und Ford gemeinsam erzeugen und doppelt so viel wie die Autos von BMW und Daimler zusammen ausstoßen. Mit der bei VW längst vorhandenen Technik hätte der Konzern alle Mittel und die Verpflichtung, seine Klimabilanz erheblich zu verkleinern. Bisher wird diese Technik den Kunden nur gegen Aufpreis angeboten. Diese Mehrkosten für die von VW als Blue Motion oder Blue Motion-Technology bezeichnete Spartechnologie liegen um ein Mehrfaches über den Herstellungskosten.



Bereits im Juni dieses Jahres hatte die unabhängige Umweltschutzorganisation im Internet mit der Parodie eines VW-Werbefilms dazu aufgerufen, dass der Konzern sich für mehr Klimaschutz einsetzt. Der Film in der von VW gewählten Star Wars-Thematik wirft ein Licht auf die dunkle Seite des Konzerns. Besucher der Website www.vwdarkside.com können sich an der Greenpeace-Kampagne beteiligen.


Greenpeace e.V.
Große Elbstraße 39
22767 Hamburg
presse@greenpeace.de
www.greenpeace.de
Telefon: 040/30618 -340 oder -341
Fax: 040/30618-160
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Volkswagen weist Kritik von Greenpeace zurück Deutsche Bahn erneuert Langenauer und Hollricher Tunnel
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 08.09.2011 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 476000
Anzahl Zeichen: 3319

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 175 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Greenpeace: Volkswagen - das Problem"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Greenpeace (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Wie wird sich Präsident Hollande entscheiden? ...
Greenpeace-Aktivisten protestieren am französischen Atomkrafwerk Tricastin Paris 15. Juli 2013: Greenpeace-Aktivisten haben heute früh auf der Atomanlage in Tricastin/Frankreich zwei Banner entrollt mit der Botschaft: "Accident nucléaire à Tricastin, François Hollande : président de

Nach Greenpeace-Protest: Transportfirmen schicken Walfleisch zurück an den Absender ...
Umweltminister Altmaier soll deutsche Häfen gesetzlich für Walfleisch sperren Der gestrige Protest von Greenpeace-Aktivisten gegen den Transport von Walfleisch über den Hamburger Hafen zeigt Wirkung: Am späten Abend kündigte die taiwanesische Transportfirma "Evergreen Line" an, d

Greenpeace-Kletterer protestieren an Frachtschiff gegen Walfleisch-Transport ...
Umweltminister Altmaier in der Pflicht für den Artenschutz Greenpeace-Aktivisten sind heute Mittag in Hamburg auf das Containerschiff "Eilbek" geklettert, das Walfleisch nach Japan transportieren soll. Vier der Meeresschützer haben sich an den Schiffstauen des 170 Meter langen Frac


Weitere Mitteilungen von Greenpeace


Volkswagen weist Kritik von Greenpeace zurück ...
Wolfsburg, 08. September 2011 - Die Volkswagen AG weist die von Greenpeace am Donnerstag erhobenen Vorwürfe erneut zurück und äußert Unverständnis für eine Aktion auf dem Werksgelände in Wolfsburg. "Wir sind erneut verwundert, dass sich Greenpeace mit dieser Aktion gegen Volkswagen

Freiwillige Fortbildung für Fahranfänger zeigt kaum Wirkung ...
Bad Windsheim (ARCD) ? Freiwillige Fortbildungsseminare für Fahranfänger (FSF) verbessern kaum die Einstellung von jungen Fahranfängern. Dieses enttäuschende Ergebnis fand die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in einer Studie heraus. Untersucht und verglichen wurde, ob die teilnehmenden ju

CC Rent a car auf Expansionskurs ...
Nürnberg - Mit 21 neuen Lizenzbetrieben der Marke CC Rent a car in den ersten 8 Monaten dieses Jahres, hat die CCUniRent System GmbH mit Hauptsitz in Nürnberg die Expansion ihres Lizenzsystems mit Markennutzungsrecht erfolgreich eingeleitet. Insgesamt ist das Stationsnetz der Marke innerhalb eines

Lückenschluss für die Gänsebachtalbrücke, der modernsten Bahn-Brücke Deutschlands im Projekt Nürnberg-Berlin ...
Brücke mit grazilem Erscheinungsbild als Ergebnis kreativer Zusammenarbeit (Leipzig/Buttstädt, 8. September 2011) Mit der Veranstaltung des Lückenschlusses wurde am Donnerstag die komplette Überbrückung des Gänsebachtales bei Buttstädt im Landkreis Sömmerda begangen. Einige Kubikmeter Bet


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z