bvse kritisiert Lkw-Fahrverbot auf der A12 in Österrreich und fordert EU-Kommission zum Handeln auf
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Wie die Generaldirektion Unternehmen und Industrie gegenüber dem bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. erklärte, wird die EU-Kommission nicht mit einer einstweiligen Verfügung gegen das sektorale Fahrverbot auf der A 12 in Österreich vorgehen.
Nach den Worten von bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock ist die Haltung der EU-Kommission "nicht nachvollziehbar". Obwohl die Kommission von Anfang an Bedenken hinsichtlich des sektoralen Fahrverbots geäußert habe, werde nicht gehandelt, sondern nur weiter verhandelt.
Rehbock kritisiert: „Faktisch bedeutet dies, dass die EU-Kommission das sektorale Fahrverbot duldet. In einem Schreiben an den EU-Vizepräsidenten Günter Verheugen betonte er, dass hunderttausende LKW-Fahrten nach Italien zu Umwegen von mehr als 200 km gezwungen werden. Rehbock wies auf erhebliche ökologische und ökonomische Belastungen durch diese unnötigen Umwege hin.
Rehbock: „Das bedeutet, dass große Mengen Diesel verbraucht und CO2 freigesetzt und die Wirtschaft erheblich belastet wird.“ Der bvse-Hauptgeschäftsführer forderte daher die EU-Kommission eindringlich auf, ihre abwartende Haltung aufzugeben und sofort gegen das verhängte Fahrverbot vor dem Europäischen Gerichtshof vorzugehen.
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Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) vertritt mehr als 600 meist mittelständische Mitgliedsfirmen mit insgesamt rund 50.000 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von über 10 Milliarden EURO.
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Datum: 24.04.2008 - 10:11 Uhr
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Freigabedatum: 24.04.2008
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