Saarländischer Gesundheitsminister Weisweiler begrüßt Konsens zur Erklärungslösung bei der Organspende
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Saarländischer Gesundheitsminister Weisweiler begrüßt Konsens zur Erklärungslösung bei der Organspende
Langfristig sieht Minister Weisweiler darüber hinaus die erweiterte Widerspruchslösung als Ziel an. Hierbei wird jeder Verstorbene als Organspender in Betracht gezogen ? es sei denn, einer Organentnahme wurde ausdrücklich durch die jeweilige Person oder deren Angehörige widersprochen.
"Täglich sterben in Deutschland etwa drei Menschen, weil kein passender Organspender gefunden werden konnte. Leider haben immer noch zu wenig Menschen einen Organspendeausweis. Eine Entscheidung für einen solchen Ausweis ist eine Entscheidung für das Leben", so Gesundheitsminister Weisweiler. "Unser gemeinsames Ziel ist es, jeden einzelnen noch stärker für die Wichtigkeit von Organspenden zu sensibilisieren und somit eine Steigerung der Organspenden zu erreichen."
Falls der Bundestag sich im weiteren Verfahren für die Einführung der Erklärungslösung entscheidet, wird das Saarland die folgenden Entwicklungen genau beobachten. Weisweiler abschließend: "Sollte die Erklärungslösung nicht den gewünschten Erfolg bringen, muss erneut über die Einführung einer Widerspruchslösung nachgedacht werden."
Hintergrund:
Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter http://www.organspende.saarland.de. Dort können Sie auch einen Organspendeausweis bestellen oder direkt online ausfüllen und ausdrucken. Im Saarland wurden 2010 insgesamt 72 Organe gespendet, es gab 21 Organspender. 79 Transplantationen wurden im Saarland durchgeführt.
Kontakt
Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz
Ursulinenstraße 8-16
66111 Saarbrücken
Tel.: (0681) 501 3110
Fax: (0681) 501 5048
Email: n.scharfenberg@gesundheit.saarland.de
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Datum: 08.09.2011 - 17:15 Uhr
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