Peinliche Abstimmungspanne
ID: 476941
Peinliche Abstimmungspanne
"Kerngeschäft der Bundesanwaltschaft ist das Revisionsrecht. Auf diesem Gebiet kann Herr Schmalzl praktisch auf keine gewachsenen Erfahrungen verweisen. Er ist lediglich auf der untersten Ebene staatsanwaltschaftlich tätig gewesen. Dies auch nur über einen kürzeren Zeitraum. Im Übrigen spiegelt sich in seinem beruflichen Lebensweg das Bild eines technokratisch geprägten Karrierejuristen wider. Seine bisherigen beruflichen Stationen zeichnen sich dadurch aus, dass ihm vielfach Aufgaben von vorwiegend administrativem Charakter außerhalb staatsanwaltschaftlicher Tätigkeit übertragen worden sind.
Auch in der rechtspolitischen Auseinandersetzung ist Herr Schmalzl ein unbeschriebenes Blatt. Er ist bislang nicht im Aufgabenfeld des Strafrechts und der Kriminalpolitik rechtspolitisch auffällig geworden. Damit bestehen auch nur geringe Hoffnungen, dass er als Generalbundesanwalt der Bundesanwaltschaft ein rechtsstaatliches und kriminalpolitisches Profil verschaffen könnte, das dem von Frau Leutheusser-Schnarrenberger beanspruchten entspricht.
Die SPD-geführten Bundesländer sind nunmehr gefordert, bei der endgültigen Entscheidung im Plenum des Bundesrates am 23. September auf das Votum ihrer Justizministerien zu hören und sich eine Zustimmung nicht 'abkaufen' zu lassen. Etwaige Gegenleistungen für die Wahl Schmalzls - wie etwa eine Lokalkammer des EU-Patentgerichts für Hamburg - sind nicht geeignet, die fehlende fachliche Eignung von Johannes Schmalzl auszugleichen. Mangelnde Qualifikation lässt sich nicht abkaufen."
F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.09.2011 - 14:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 476941
Anzahl Zeichen: 2991
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 270 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Peinliche Abstimmungspanne"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
SPD fordert zusaetzliche Bundesmittel fuer den Kita-Ausbau ...
Anlaesslich der Debatte ueber den Haushalt der Bundesministerin fuer Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler: Es droht, dass der Rechtsanspruch auf Betreuung fuer alle Kinder ab Eins nicht umgesetzt werden kann. Hier
Zuschauer wählen ihr SWR-Wunschprogramm Online-Voting vom 12. bis 29. September ...
Am 3. Oktober sendet das SWR Fernsehen die Programmwünsche der Zuschauer Am Tag der deutschen Einheit kann das SWR-Publikum sein Fernsehprogramm selbst bestimmen. Denn am 3. Oktober sendet das SWR Fernsehen 24 Stunden lang die Programmwünsche der Zuschauer. Welche Wünsche dabei in Erfüllung
In der Türkei ist Religionsfreiheit nach wie vor nicht gewährleistet ...
Ungleichbehandlung der Religionen bei Immobilien und Grundstücken Der Sprecher der Türkischen Bischofskonferenz hat gegenüber einer Nachrichtenagentur bestätigt, dass die katholische Kirche nicht in die jüngst von der Regierung beschlossene Rückerstattung enteigneter Eigentümer einbezogen ist
Kommunen setzen beim Kinderschutz verstärkt auf "Frühe Hilfen ...
Nationales Zentrum Frühe Hilfen legt Ergebnisse der "Bestandsaufnahme Kommunale Praxis Früher Hilfen" vor Köln, 9. September 2011. Die Mehrheit der Kommunen in Deutschland hat ihre Anstrengungen im Bereich "Frühe Hilfen" deutlich verstärkt. Wie aus einer Bestandsaufnahme
Vorratsdaten-Geschrei nervt langsam ...
"Innenminister Hans-Peter Friedrich und seine Sicherheitshardliner gebärden sich bei ihrer Forderung nach Vorratsdatenspeicherung wie das Kind an der Supermarktkasse, das sich in aller Öffentlichkeit auf den Boden wirft und schreit, um seine Bonbons zu bekommen. Justizministerin Sabine Leuthe




