Mehr Transparenz durch geplante neue Bilanzierungsregel?
Studie"CVO-Barometer 2011": Börsennotierte Unternehmen kennen die Auswirkungen
Mehr Transparenz durch geplante neue Bilanzierungsregel?(firmenpresse) - Kann sich die finale Version für den neuen Finanzstandard des International Accounting Standard Boards (IASB) durchsetzen, so müssen deutsche börsennotierte Unternehmen ab 2014 ihre Bilanzen nach dem neuen Standard IFRS ausweisen. Darüber sind sich fast alle großen und sehr großen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bewusst: 93% bzw. 91% mit über 1.000 Mitarbeitern geben an, die Auswirkungen der neuen Richtlinien zu kennen. Bei den kleinen Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern sind die Pläne nur einer Minderheit mit 13% bekannt. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie "CVO-Barometer 2011 - Trends im Fuhrparkmanagement".
Für die Studie interviewte das Meinungsforschungsinstitut csa im Auftrag des Corporate Vehicle Observatory (CVO) Anfang 2011 mehr als 3.300 Flottenentscheider in elf EU-Ländern (Deutschland: 297 Befragte). Das CVO-Barometer kann unter www.arval.de kostenlos angefordert werden.
Abwartende Haltung
Warum sollten die kleinen Unternehmen die Neuregelungen auch kennen? Sie betrifft es ja nicht. Denn geplant ist es, die Unternehmensbilanzen börsennotierter Unternehmen und deren Tochterunternehmen für die Anleger transparenter und international vergleichbar zu machen. Mehr als 90% sowohl der großen als auch der sehr großen Unternehmen wissen dem CVO-Barometer zufolge, dass sie bei Inkrafttreten künftig ihre Leasingverträge in der Bilanz anders ausweisen müssen als bisher. Welche Konsequenzen das in der Umsetzung sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer letztlich haben könnte, wird in der Branche derzeit viel diskutiert.
Lionel Wolff, Geschäftsführer der Arval Deutschland GmbH, wartet erst einmal ab: "Noch hat die EU-Kommission den Plänen nicht zugestimmt. Daher raten wir unseren Kunden zunächst zur Besonnenheit. Wir empfehlen jedoch, bereits vorab eine interne Aufwandprüfung durchzuführen, um ausreichend vorbereitet zu sein. In jedem Fall müssen alle Leasingnehmer über kurz oder lang das notwendige IT-Umfeld schaffen und ihr Know-how entsprechend erweitern."
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Zum Corporate Vehicle Observatory (CVO)
Der CVO ist eine unabhängige Expertenplattform für Fachleute im Bereich Flottenmanagement, die 2002 von Arval und der Muttergesellschaft BNP Paribas initiiert wurde. Im Rahmen des europaweit ausgelegten CVO werden Expertenrunden veranstaltet und Fachpublikationen veröffentlicht.
Das jährlich erscheinende CVO-Barometer enthält 2011 die Ergebnisse der Befragung von mehr als 3.300 Flottenentscheidern in 11 EU-Ländern. In Deutschland wurden im Auftrag von Arval durch das Meinungsforschungsinstitut csa 297 Fuhrparkentscheider telefonisch interviewt. Je nach Unternehmensgröße handelte es sich dabei um Firmeninhaber, Fuhrpark- oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrie- und Baubetrieben mit unterschiedlich großen Flotten.
Arval in Deutschland
Arval ist ein 100%iges Unternehmen der BNP Paribas SA, einem der weltweit führenden europäischen Bank- und Finanzdienstleister. In Deutschland hat Arval eine finanzierte Flotte von rund 31.000 Fahrzeugen (Ende Juni 2011) und ist einer der leistungsstärksten herstellerunabhängigen Anbieter für Full-Service-Leasing. Die Arval-Mobilitätsdienstleistungen werden Geschäftskunden mit Pkw und Nutzfahrzeugen angeboten. www.arval.de
Globale Präsenz der Arval-Gruppe
Die weltweit agierende Arval Gruppe ist ein international führender und herstellerunabhängiger Anbieter für Full Service-Leasing. Arval wurde 1989 gegründet und ist derzeit in 34 Ländern mit 22 Niederlassungen und einem Partner-Netzwerk in 12 Ländern vertreten. Die Leasingflotte umfasst 676.100 Fahrzeuge (Juni 2011), um die sich mehr als 4.000 Mitarbeiter kümmern. Als Tochter der BNP Paribas (www.bnpparibas.com) gehört Arval zur Geschäftseinheit Equipment Solutions des Kerngeschäftsfeldes BNP Paribas Retail Banking. www.arval.com
Über BNP Paribas
BNP Paribas (www.bnpparibas.com) gehört zu den solidesten Banken* weltweit. Die Gruppe ist in mehr als 80 Ländern vertreten und beschäftigt über 200.000 Mitarbeiter, davon über 160.000 in Europa. BNP Paribas belegt in ihren drei Kern-Geschäftsfeldern Schlüsselpositionen: Retail Banking, Investment Solutions und Corporate & Investment Banking. In Europa hat die Gruppe vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg) und BNP Paribas Personal Finance ist bei Konsumentenkrediten Marktführer. BNP Paribas baut derzeit ihr integriertes Geschäftsmodell in den europäischen Mittelmeerstaaten aus und hat zudem ein großes Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Investment Banking und im Bereich Investment Solutions hält die Gruppe ebenfalls Spitzenpositionen in Europa, hat eine starke Präsenz in Amerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum in Asien.
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Datum: 20.09.2011 - 11:00 Uhr
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