Solidarische Gesundheitspolitik für alle Bürgerinnen und Bürger

Solidarische Gesundheitspolitik für alle Bürgerinnen und Bürger

ID: 487627

Solidarische Gesundheitspolitik für alle Bürgerinnen und Bürger



(pressrelations) - Der Parteivorstand der SPD hat auf seiner heutigen Sitzung folgenden Beschluss als Leitantrag für den SPD-Bundesparteitag gefasst:

Solidarische Gesundheitspolitik für alle Bürgerinnen und Bürger Die SPD setzt sich für eine solidarische Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems ein. Wir wollen Zwei-Klassen-Medizin verhindern und eine Bürgerversicherung einführen. Gesundheit und Pflege sind für uns zentrale politische Gestaltungsfelder, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu erhalten.

Wir wollen soziale Rechte sichern und eine gute medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger gewährleisten.

Deshalb fordern wir:

? eine einheitliche Honorarordnung für alle Patientinnen und Patienten. Damit werden Privatversicherte nicht mehr privilegiert und Ärzte lassen sich zunehmend wieder in strukturschwachen Regionen nieder.

? mehr integrierte Versorgung, damit Patienten effektiver versorgt werden. Dazu wollen wir die hausärztliche Versorgung stärken und erreichen, dass ambulante und stationäre Einrichtungen besser zusammenarbeiten.

? ein neues Vertragsarztrecht, um Anreize für die Niederlassung in Gebieten mit schlechterer Versorgung zu schaffen.

? bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in medizinischen Berufen.

? bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und eine reformierte Ausbildung, die mehr Perspektiven bietet.

? faire Arzneimittelpreise auf europäischen Durchschnittsniveau.

Wir wollen Patientenrechte stärken und ein neues Patientenrechtegesetz auf den Weg bringen. Ebenso wollen wir mehr Prävention, um Lebensqualität zu verbessern im Wohnumfeld, an den Arbeitsorten und in pädagogischen Einrichtungen. Prävention muss einen neuen Stellenwert als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erhalten, deshalb wollen wir einen Präventionsfonds, der Projekte gezielt fördert.

Mit einer umfassenden Pflegereform wollen wir sicherstellen, dass alle Menschen auch in Zukunft möglichst selbstbestimmt und in Würde altern können. Dazu fordern wir:



? einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und besseres Leistungsrecht, dass den Bedürfnissen der Betroffenen besser gerecht wird.

? bessere Unterstützung für Pflegende Angehörige - dazu wollen wir in einer flexiblen Pflegezeit ein 1000-Stunden-Budget schaffen, das mit einer Lohnersatzleistung ausgestattet ist.

Wir wollen eine gerechte nachhaltige Finanzierung des Gesundheits- und Pflegesystems mit einer solidarischen Bürgerversicherung.

In Zukunft gilt die Bürgerversicherung für alle neuen Versicherten und alle gesetzlich Versicherten. Die Finanzierung besteht aus drei Beitragssäulen: Bürgerbeitrag, Arbeitgeberbeitrag und dynamisiertem Steuerbeitrag. Die tatsächliche Parität stellen wir im vollen Umfang wieder her ? Sonder- und Zusatzbeitrag werden abgeschafft. Damit schaffen wir eine gerechte, solidarische und nachhaltige Versicherung für alle Bürgerinnen und Bürger.

Den ausführlichen Beschluss finden Sie unter http://www.spd.de/scalableImageBlob/17698/data/20110926_pv_leitantrag_gesundheit-data.pdf.


Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de
http://www.meinespd.net/Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Röttgen zum Tod Wangari Maathais: Wir verlieren eine der großen Persönlichkeiten Afrikas ABS für den Euro
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.09.2011 - 18:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 487627
Anzahl Zeichen: 3945

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 375 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Solidarische Gesundheitspolitik für alle Bürgerinnen und Bürger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Schwusos: Wir brauchen mehr als Worte im Kampf gegen Homophobie im Sport ...
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei

Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal

Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo


Weitere Mitteilungen von SPD


Röttgen zum Tod Wangari Maathais: Wir verlieren eine der großen Persönlichkeiten Afrikas ...
Sein Beileid über den Tod der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und international bekannten Umweltschützerin Wangari Maathai hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einem Schreiben an den kenianischen Umweltminister John Michuki zum Ausdruck gebracht. Maathai war von 2003 bis 2005 st

Rede von Staatsministerin Cornelia Pieper zur Eröffnung des Deutschlandjahres in Indien ...
-- es gilt das gesprochene Wort! -- Sehr geehrter Herr Löscher, sehr geehrter Herr Sievers, sehr geehrter Herr Heinsdorff, sehr geehrter Herr Botschafter, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, ich heiße Sie alle herzlich willkommen zum Auftakt des Deutschlandjahres in Indi

RUPPERT: FDP für konstruktives Gespräch über Staatsleistungen an die Kirchen ...
BERLIN. Anlässlich der vom Papst angestoßenen Debatte über die Privilegien der Kirche erklärt der Beauftragte der FDP-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften Stefan RUPPERT: Benedikt XVI hat eine interessante Debatte über die Privilegien der Kirche angestoßen. Durch Re

Für soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben - Gleiche Bildungschancen als Voraussetzung für erfolgreiche Integration ...
Der Parteivorstand der SPD hat auf seiner heutigen Sitzung folgenden Beschluss als Leitantrag für den SPD-Bundesparteitag gefasst: "Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben. Jeder Mensch ist zur Freiheit berufen und befähigt. Ob er dieser Berufung entsprechend leben kann


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z