Anschlag für den Tunnel Höhnberg, letzten von 25 Tunneln auf den Neubaustrecken des Projektes Nürnberg-Berlin
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Anschlag für den Tunnel Höhnberg, letzten von 25 Tunneln auf den Neubaustrecken des Projektes Nürnberg-Berlin
(Erfurt/Coburg, 30. September 2011) Mit der Veranstaltung des Tunnelanschlags begannen am Dienstag die bergmännischen Arbeiten am 824 Meter langen Tunnel Höhnberg im Landkreis Coburg. Der Tunnel liegt zwischen den Talbrücken Weißenbrunn am Forst und Füllbachtal. Klaus-Dieter Josel, Deutsche Bahn AG, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, sowie Mike Flügel von der DB Netz würdigten den gegenwärtig rasanten Baufortschritt der Neubaustrecken vom oberfränkischen Ebensfeld bis zum 200 Kilometer entfernten Halle(Saale).
Alle 25 Tunnel mit etwa 56 Kilometern Gesamtlänge befinden sich jetzt im Vortrieb, sind durchgeschlagen, im Innenausbau oder bereits rohbaufertig. In schneller Folge werden jetzt die acht Tunnel des Projektes in Oberfranken fertig gestellt. Traditionelle Patin für den Tunnel Füllbach ist Katja Hessel. Nach alter Bergbautradition wurde sie mit einer ökumenischen Andacht als irdische Vertreterin der Heiligen Barbara auf Erden in ihr Amt eingeführt, zum Schutz der Mineure vor den Unwägbarkeiten des Berges.
Auch in Oberfranken kann sich jedermann in Infopunkten informieren: am Tunnel Feuerfelsen im roten Container der Baustelleneinrichtung bei Coburg/Lützelbuch am Mittwoch und Sonntag sowie am Tunnel Eierberge bei Wiesen am Donnerstag, Freitag und Sonntag jeweils von 12 bis 19 Uhr.
Der Tunnel Höhnberg mit einer Einzelinvestition von etwa 23 Millionen Euro ist Teil einer langen Kette von Ingenieurbauwerken auf dem 230 Kilometer langen Neubauanteil des Projektes zwischen Ebensfeld, Erfurt und Leipzig/Halle. Die Inbetriebnahme der neuen Strecke ist für 2017 vorgesehen.
Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 umfasst die 500 Kilometer lange Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg?Erfurt?Leipzig/Halle und Berlin. Finanziert wird es vom Bund, der Europäischen Union und der Bahn. Die Investition beträgt etwa 10 Milliarden Euro. Investiert ist über die Hälfte. Gegenwärtig sind hier etwa 4.500 Menschen direkt beschäftigt.
Die neue Bahn-Verbindung ermöglicht nach Fertigstellung eine Reisezeit von München nach Berlin in etwa 4 Stunden und bietet eine umweltfreundliche Trasse für den Güterverkehr. Detaillierte Angaben zum Baufortschritt unter www.vde8.de
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Datum: 30.09.2011 - 18:30 Uhr
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