Gefährliche Lebensmittel - auch frische Produkte können Risiken bergen!
Medizinjournalist Sven-David Mülleräußert sich in seinem aktuellen Werküber Gefahren des Konsums von unverarbeitet verzehrter Kost
Bestsellerautor Sven-David Müller (42)(firmenpresse) - Bunte Blätter fallen langsam von den Bäumen und beeindruckende Naturschauspiele sorgen reihenweise für Staunen: In den Augen vieler Menschen stellt gerade der Frühherbst genau den richtigen Zeitpunkt für einen ausgiebigen Streifzug durch eines der zahlreichen idyllischen Waldbiotope dar. Das prächtige Farbenspiel der hiesigen Landschaft inspiriert vor allem passionierte Wanderer zu derartigen Unternehmungen. Das Gros der Naturfreunde beschränkt sich dabei aber nicht auf den bloßen Spaziergang "über Stock und Stein". Viel zu verlockend scheint es, dabei einige wertvolle Funde, die nach Möglichkeit später im heimischen Kochtopf landen sollen, zu tätigen. In der Tat können versierte Pflanzenkundler in diesem Zug so manch brillanten Treffer verbuchen. Vom schmackhaften Steinpilz, dessen Geschmack jeden Salat zu verfeinern vermag, bis hin zu fruchtigen Wildbeeren und hochwertigen Kräutern. Waldränder und Böschungen sind geziert von aromatisch ansprechenden Nahrungsmitteln. Der Phantasie der sammelnden Hobbyköche scheinen kaum Grenzen gesetzt zu sein.
Doch birgt diese Strategie auch gewisse Gefahren, wie Ernährungsexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller zu berichten weiß. In seinem kürzlich veröffentlichten Ratgeber "Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel" - publiziert von der Schlüterschen Verlagsgesellschaft - beschäftigt er sich mit zahlreichen Mythen der Ernährungslehre und stellt diese auf den Prüfstand. Unter anderem thematisiert der erfahrene Autor darin einige Berichte zum Thema Risiko und Nutzen von natürlich gewonnener und frisch konsumierter Kost. Der Leser sieht sich mit zahlreichen interessanten und teils überraschenden Informationen bezüglich der Wirkungsweise bekannter Obst- und Gemüsearten sowie weiterer Lebensmittel konfrontiert. Im Buch enthalten sind allerdings nicht nur praktische Tipps für den saisonal variierenden Einkauf im Supermarkt. Der Autor bezieht sich bei seiner Analyse auch auf Gefahren und Risiken, die mit dem Konsum von selbst gepflückten oder gesammelten Produkten einhergehen. Er relativiert in diesem Bezug vor allem die noch immer weit verbreitete Ansicht, dass der sofortige Verzehr eben solcher Nahrungsmittel immer bedenkenlos zu empfehlen sei.
Ein auffälliges - weil für viele Wanderer bedeutendes - Exempel der Arbeit des Medizinjournalisten ist die beliebte Buchecker, eines der Nahrungsmittel, die am häufigsten in den deutschen Wäldern vorkommen. Sie ist die ölhaltige Frucht des wohl bekanntesten Laubbaums unseres Landes, der Rotbuche. Experten schätzen an der struppigen, dreikantigen Achäne vor allem ihren mandelartigen Geschmack, der in der Küche etwa als Ergänzung frischer Salate oder gedämpften Gemüses Verwendung findet. Sven-David Müller verweist jedoch explizit darauf, dass die aromatische Nussfrucht nicht in rohem Zustand verzehrt werden sollte. Um diese Problematik verstehen und potentielle Gefährdungen adäquat einschätzen zu können, lohnt es sich, den Fokus auf die Grundsätze der biochemischen Zusammensetzung zu legen. Bucheckern enthalten eine nicht zu unterschätzende Menge des für den menschlichen Organismus toxischen Extraktes Trimethylamin, auch Fagin genannt. Bereits der Konsum von wenigen unbearbeiteten Bucheckern kann beim Betroffenen Vergiftungserscheinungen wie Magen-Darm-Entzündungen hervorrufen. Erst durch das Aussetzen hoher Temperatur büßt die Substanz Trimethylamin in der Frucht ihre Wirkung ein.
Es ist also unbedingt erforderlich, die Nüsse vor dem Verzehr gründlich zu rösten, damit der Konsum bedenkenlos erfolgen kann. Ein durchaus angenehmer Nebeneffekt besteht letztlich darin, dass sich das spezifische Aroma der Früchte durch den Prozess des Röstens besser zu entfalten vermag.
Grundsätzlich gilt: Wer kein fundiertes Hintergrundwissen über die Gefahren besitzt, sollte seine im Wald gefundenen Produkte niemals ohne die Absicherung durch einen Experten verzehren.
Rezensent: Patrick Kohlberger, Freier Journalist, patrick.kohlberger@gmx.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Homepage von Sven-David Müller liefert vielfältige Ernährungsinformationen. Sven-David Müller ist Diätassistent, Diabetesberater DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) und studiert Applied Nutritional Medicine an der Donau Universität Krems. Er ist Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandter Ernährungsmedizin).
Auf seiner Homepage informiert Sven-David Müller, M.Sc., über seine Bücher, Termine und Veranstaltungen. Zusammen mit anderen Fachjournalisten liefert er Informationen über Ernährung, Ernährungsmedizin, nutritive Medizin sowie Diätetik.
Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Medizinjournalisten, Gesundheitspublizisten, Naturwissenschaftlern sowie Diätassistenten.
ZEK
Sven-David Müller
Haddamshäuser Weg 4a
35096 Weimar an der Lahn
pressemueller(at)web.de
06421-951449
http://www.svendavidmueller.de
Datum: 05.10.2011 - 11:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 493107
Anzahl Zeichen: 4189
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sven-David Müller; M.Sc.
Stadt:
Weimar an der Lahn
Telefon: 06421-951449
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 439 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gefährliche Lebensmittel - auch frische Produkte können Risiken bergen!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ZEK (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(Mynewsdesk) Nach der US-amerikanischen Ankündigung, Transfettsäuren in Lebensmitteln innerhalb der nächsten drei Jahre ?zu verbieten?, bewegt sich auch in Deutschland und Europa viel, freut sich Müller, der kürzlich den Transfettsäuregehalt von Butter, Butterschmalz und Margarine wissenschaft
Knochenharte Informationen von Sven-David Müller ...
Auch Patienten mit Osteoporose dürfen genießen Osteoporose dürfte wohl eher unter der Bezeichnung Knochenschwund bekannt sein. Bei dieser Erkrankung nimmt die Dichte des Knochens ab. Der "Ernährungsratgeber Osteoporose - Genießen erlaubt" von Sven-David Müller und Christiane Weißen
Mit Sauerkirschen die Harnsäurewerte senken ...
Vom Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe stammt ein berühmtes Zitat, das sehr gut zum Thema Gicht passt: "Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen". Tatsächlich war er unter den Reichen und Schönen nicht der einzige Prominente, den ab und an das Zipperlein p
Weitere Mitteilungen von ZEK
300 Patienten mit Erfolg behandelt ...
Rheine, 5. Oktober 2011 - Nicht nur auf Reisen leidet man oft unter geschwollenen Füßen, Schmerzen im Oberschenkel oder der drohenden Gefahr einer Thrombose. In vielen Fällen sind Krampfadern dafür verantwortlich. Dr. med. Gerd R. Lulay, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
Bluthochdruck - eine letale Gefahr ...
Gemäß neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verstarben 2010 in Deutschland 352.689 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Damit führen diese Erkrankungen die Liste der Todesursachen an, und zwar mit deutlichem Abstand zu anderen Erkrankungen. Krebs, beispielsweise, verurs
EarNoiseEliminator - die Brille für Ihre Ohren ...
Text: Rund elf Millionen Deutsche haben ständig einen unangenehmen bisweilen quälenden Pfeifton oder ein dauerhaftes Rauschen - auch Tinnitus genannt - im Ohr. Die Ärzte reagieren häufig hilflos auf die Klagen Ihrer Patienten und raten Ihnen, mit dem Leiden zu leben, da Sie keinerlei Abhilfe wis
Mit Heilbutt und Blutwurst zum Sieg ...
Gewinnerin des Linie Förderpreises 2011 ist Hanna Börger (26) aus dem Restaurant "Am Aasee" in Münster. Ihr Erfolgsrezept: Heilbutt unter Pfifferlingshaube mit Blutwurst-Lauch-Cannelloni, Schalottenravioli und Petersiliensauce. Bereits zum zehnten Mal vergaben das Gourmetmagazin Der Fei




