Gefangenenaustausch Israel-Palästina: Verhandeln lohnt sich
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Gefangenenaustausch Israel-Palästina: Verhandeln lohnt sich
"Das Übereinkommen zum Gefangenenaustausch beweist eines: Verhandeln lohnt sich. Die Vereinbarung sollte jetzt dazu führen, dass ernsthafte Verhandlungen über den Frieden im Nahen Osten wieder aufgenommen werden. Ernsthafte Verhandlungen erfordern, dass die gegenseitigen Positionen transparent gemacht und Provokationen, die den Verhandlungsgegenstand belasten können, unterlassen werden. Der israelische Siedlungsbau ist und bleibt völkerrechtlich illegal und muss sofort eingestellt werden", so Wolfgang Gehrcke, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE anlässlich der Vereinbarung zur Freilassung von Gilad Schalit durch die Hamas und 1.027 palästinensischer Gefangenen aus israelischer Haft. Gehrcke weiter:
"Die Fraktion DIE LINKE und viele Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben sich für einen solchen Schritt eingesetzt. Mein Appell geht an alle handelnden Kräfte in Israel und Palästina, nicht noch in letzter Minute das erreichte Ergebnis zu gefährden.
Für Verhandlungen wäre es vorteilhaft, wenn der Antrag des palästinensischen Präsidenten Abbas zur UNO-Vollmitgliedschaft für Palästina positiv entschieden würde. Noch kann Deutschland für eine Vollmitgliedschaft Palästinas eintreten."
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Datum: 12.10.2011 - 12:00 Uhr
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