Zunehmende Opposition gegen ehemaligen Sal.-Oppenheim-Immobilienpartner Josef Esch
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Zunehmende Opposition gegen ehemaligen Sal.-Oppenheim-Immobilienpartner Josef Esch
Enttäuschte Anleger verweigern dem Fondsgeschäftsführer die Entlastung oder wollen ihn abwählen
Unter den reichen Kunden des Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim wächst die Unzufriedenheit über die Entwicklung etlicher gemeinsam mit dem Troisdorfer Immobilienentwickler Josef Esch aufgelegten geschlossenen Fonds. Wie das manager magazin in seiner am Freitag, 21. Oktober, erscheinenden Ausgabe berichtet, machen die Fondszeichner zunehmende Opposition gegen Esch, der bei den meisten Fonds gut bezahlt die Geschäfte führt. Einige Investoren gehen auch gerichtlich gegen Esch vor. Zu den Fondsrebellen gehören unter anderen der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, der Maxdata-Gründer Holger Lampatz sowie die Schuhhändlerfamilie Deichmann.
Bei einem Kölner Bürogebäudefonds trat Esch nach Angaben von manager magazin Anfang Oktober zurück, nachdem die Anleger von ihm die Erfüllung seiner Geschäftsführerpflichten verlangt hatten. Bei einer anderen Bürohausgesellschaft wurde Esch die Entlastung verweigert. Beim Fonds neue Kölner Messehallen, dessen Mietvertrag laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs rechtswidrig ist, ist die Abberufung des Geschäftsführers Esch beantragt. Hier wird im Zeichnerkreis wegen angeblichen fondsschädigenden Verhaltens sogar der Ausschluss Eschs aus dem Gesellschafterkreis erwogen.
Anträge auf seine Abwahl als Geschäftsführer gibt es auch bei einigen Fonds, die Warenhäuser für Karstadt umgebaut haben und denen die Handelsfirma die Mieten gekürzt hat.
Mehrere für Oktober bereits fest terminierte Gesellschafterversammlungen ? für die Kölner Messehallen und für drei Karstadt-Häuser in München, Karlsruhe und Leipzig ? sagte Esch nach Informationen von manager magazin kurzfristig ab, weil die Anträge der Opponenten zu spät eingegangen seien.
Autor: Sören Jensen
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Datum: 20.10.2011 - 15:30 Uhr
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