Mehr Abstand für weniger Unfälle
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Mehr Abstand für weniger Unfälle
Was macht Deutschlands Straßen sicherer? AXA hat bei Autofahrern nachgefragt
Stärkere Kontrollen des Sicherheitsabstands, kein Alkohol am Steuer und begleitendes Fahren für Fahranfänger - das sind nach einer repräsentativen Umfrage von AXA die Top 3-Maßnahmen der Deutschen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Laut Statistischem Bundesamt steigt die Zahl der polizeilich gemeldeten Verkehrsunfälle in Deutschland seit 2008 wieder an. Über 2,4 Millionen gab es allein im letzten Jahr. Da verwundert es nicht, dass lediglich zwei Prozent der Deutschen die Straßen für sicher genug halten. Im Gegenteil: Die meisten Autofahrer (89 Prozent) sprechen sich dafür aus, das Einhalten des Sicherheitsabstands auf Autobahnen stärker zu kontrollieren. Auch Alkohol am Steuer würden knapp drei Viertel der Deutschen komplett verbieten, um mehr Sicherheit zu gewährleisten (74 Prozent). 71 Prozent der Befragten sind dafür, eine Teilnahme am begleiteten Fahren für Fahranfänger verpflichtend zu machen. Hier scheint vor allem die Elterngeneration (40-59 Jahre), deren Nachwuchs mutmaßlich im Fahranfängeralter ist oder kurz davor steht, auf eine Betreuung hinterm Lenkrad zu setzen (76 Prozent). Dem stimmen auch Experten zu: Untersuchungen zeigen, dass junge Fahrer dadurch viel seltener Unfälle verursachen.
Hände weg vom Handy und runter vom Gas
Das Telefonieren am Steuer wird in Deutschland mit 40 Euro Bußgeld vergleichsweise gering bestraft. Zum Vergleich: Italiener bezahlen bis zu 600 Euro. Das ist vielleicht auch der Grund, warum sich 64 Prozent der Deutschen für höhere Geldstrafen aussprechen. Von den über 60-Jährigen halten sogar drei Viertel der Befragten diese Maßnahme für geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bei den Jüngeren hingegen ist die Meinung gespalten: Die Hälfte der Befragten unter 30 Jahren stimmt für eine Erhöhung der Bußgelder. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Tempolimit auf deutschen Autobahnen: Nur 19 Prozent der Autofahrer unter 30 Jahren befürworten eine generelle Eingrenzung der Geschwindigkeit. Anders die über 60-Jährigen: Etwa die Hälfte (52 Prozent) würde Schnellfahrer lieber bremsen. Im bundesweiten Durchschnitt halten 41 Prozent der Befragten eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn für geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Aktiv für mehr Sicherheit
Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr setzt sich auch AXA ein. "Als einer der größten Kraftfahrtversicherer in Deutschland möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, die Straßen sicherer zu machen", sagt Thomas Jäckel, Experte für Kraftfahrtversicherungen bei AXA. "Jeder verhinderte Verkehrsunfall ist dabei ein Erfolg." So hat die AXA Konzern AG im März 2010 die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit unterzeichnet und sich damit verpflichtet, mindestens für die nächsten zwei Jahre, einen konkreten Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten. Jährlich veranstaltet AXA zusammen mit der DEKRA zum Beispiel Live-Crashtests vor Fachpublikum, um gezielt auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Die Crashtests zahlen zudem in die Grundlagenforschung und Unfallanalyse ein. Zur konkreten Förderung der Verkehrssicherheit bei seinen Kunden bietet AXA zudem finanzielle Anreize: Wenn zum Beispiel junge Fahrer ein sauberes Punktekonto vorweisen, bekommen sie einen deutlichen Nachlass auf ihren Versicherungsbeitrag. Fahranfänger, die am begleiteten Fahren teilgenommen haben, erhalten ebenfalls einen Rabatt.
Befragungsdetails
Im Auftrag von AXA hat TNS Emnid zwischen dem 25. und 27. August 2011 eine repräsentative Befragung unter 1.024 deutschen Autofahrern ab 18 Jahren durchgeführt.
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Datum: 27.10.2011 - 11:45 Uhr
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