Mittelstand braucht KoÂoperaÂtion mit rohstoffreichen Ländern
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Mittelstand braucht KoÂoperaÂtion mit rohstoffreichen Ländern
10. Mittelstandstag in der IHK Frankfurt von Bundesminister Niebel eröffnet
"Deutsche UnterÂnehmen beÂsitzen zwar das Know-how zur HerÂstellung von Touch Screens und SolarÂzellen. Was der WirtÂschaft jedoch fehlt, sind die notÂwenÂdigen RohÂstoffe daÂfür. Wer wettÂbeÂwerbsÂfähig bleiben will, muss daÂher auf KoÂoperaÂtionen mit Ländern setzen, die über diese RohÂstoffe verÂfügen", sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der ErÂöffnung des MittelÂstandsÂtages in der IHK FrankÂfurt. Er wies außerÂdem darauf hin, dass der MittelÂstand die UnterÂstützung der Politik benötige, um derÂartige LieferÂbeÂziehungen in einem geÂordÂneten handelsÂpoÂlitischen Rahmen entÂwickeln zu können.
Das BundesÂminiÂsterium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarÂbeit und EntÂwickÂlung (BMZ) bindet den MittelÂstand durch seine FörderÂproÂgramme (ServiceÂstelle "ZuÂsammenÂarbeit mit der WirtÂschaft", EZ-Scouts bei den Verbänden und Kammern) schon jetzt intensiv in den Aufbau solch langÂfristig wichtiger WirtÂschaftsÂbeÂziehungen ein. BundesÂentÂwickÂlungsÂminister Dirk Niebel sagte zur ErÂöffnung des MittelÂstandstags:
"WirtÂschaftÂliche ZuÂsammenÂarÂbeit ist der Schlüssel für eine nachÂhaltige weltÂweite EntÂwicklung. Wir binden die deutsche WirtÂschaft intensiv darin ein, weil sie über wertÂvolles Know-how verfügt. Davon können alle profitieren: Die Menschen in unseren PartnerÂländern bekommen die Chance auf EinÂkommen und EntÂwicklung, die deutsche WirtÂschaft erhält Zugang zu RohÂstoffen und neuen Märkten, und der deutsche SteuerÂzahler wird entÂlastet. Diese mehrÂseitigen GeÂwinnÂsituationen wollen wir breitÂflächig etablieren."
"Der Mittelstandstag, der heute sein zehnjähriges Jubiläum hat, ist in der Region zur Tradition geworden ? er ist in Hessen eine der größten Plattformen für den InformationsÂaustausch von kleinen und mittelÂständischen Unternehmen (KMU)", sagte der Präsident der IHK Frankfurt am Main weiter. In seiner Rede wies er vor allem auf die künftigen HerausÂforderungen für die regionale Wirtschaft hin. "Unsere aktuelle KonjunkturÂumfrage zeigt, dass die Stimmung der Unternehmen gut ist. Es wäre jedoch AugenÂwischerei zu sagen, das geht weiter so", betonte Dr. Müller. Neben der europäischen Schuldenkrise gelte das insbesondere für den Mangel an Fachkräften, der ein entÂscheiÂdendes HinderÂnis für den weiteren GeÂschäftsÂverÂlauf sei. Den UnterÂnehmern rief er daher zu, der Ressource Personal mehr Aufmerksamkeit zu schenken: "Qualifizierung wird uns auf Dauer nicht vor Finanz- und Wirtschaftskrisen schützen. Aber sie wird uns mit Sicherheit einen dauerhaften Vorsprung verschaffen, wenn sich Unternehmen im interÂnationalen Wettbewerb behaupten müssen."
Von Unternehmensfinanzierung vor dem Hintergrund von Basel III über Cloud Computing bis hin zu DialogÂmarketing: Über 1.000 Besucher konnten sich beim diesÂjährigen MittelÂstandsÂtag inÂforÂmieren. In über 25 Foren und Plena diskutierten Experten aus Wirtschaft und Politik geÂmeinsam mit kleinen und mittelÂstänÂdischen UnterÂnehmern der Region. Die Veranstaltung findet ihren Abschluss mit der Verleihung des UnterÂnehmerÂpreises "Fokus für Exzellenz" an Dr. Karl-Gerhard Seifert, AllessaChemie GmbH. Gewürdigt wird die unterÂnehmerische Leistung des PreisÂträgers im SpannungsÂfeld zwischen UnterÂnehmensÂgeschichte und erfolgreicher UnterÂnehmensÂzukunft. Der MittelÂstandsÂtag ist eine gemeinsame Veranstaltung von IHK-Forum Rhein-Main und Convent Kongresse und Seminare.
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Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
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Datum: 27.10.2011 - 14:00 Uhr
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